Dokumentation
  8. ZQ-Forum Integrierte Behandlungspfade - Foliendownload!
  Begrüßung
Dr. phil. Brigitte Sens, Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ)

Sektorübergreifende Behandlungspfade und Kommunikation im prosper-Gesundheitsnetz der Knappschaft
Markus Weiß, Christian Bauer, Medizinisches Netz, Knappschaft
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Eine Bestandsaufnahme nach zwei Jahren Integrierter Versorgung und ihre organisatorische sowie digitale Umsetzung
Dr. Markus Weiß, Facharzt für Psychiatrie-Suchtmedizinische Grundversorgung, St. Vinzenz-Hospital Haselünne; Walter Borker, Verwaltungsleiter im St. Vinzenz-Hospital Haselünne
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Praxismanual Integrierte Behandlungspfade - das Erfolgsrezept!
Dr. phil. Brigitte Sens, Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ), Hannover, GQMG-Arbeitsgruppe „Prozessmanagement, Behandlungspfade und Leitlinien“; Dr. med. Hanna Kirchner, EbM-Netzwerk, Köln; Dr. med. Jörg Eckardt, Maria-Hilf GmbH, Dernbach, GMDS-Arbeitsgruppe Qualitätsmanagement in der Medizin und Medizin-Controlling“
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Patientenpfade - Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Einsatz
Dr. med. Ingrid Seyfarth-Metzger, Städtisches Klinikum München GmbH, Leitung Competence Center Qualitätsmanagement

Klinische Pfade als Instrumente der Prozesssteuerung in der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH
Hans-Georg Hunger, Geschäftsführer, Kreiskrankenhaus Greiz GmbH; Jens-Uwe Füldner Medizincontrolling / Prozesssteuerung, Abt. Health Information Management, Kreiskrankenhaus Greiz GmbH
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Integrierte Behandlungspfade, erste nachweisbare Effekte zur Wirksamkeit in den Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen
Dr. med. Ruth Hecker, Evangelische Kliniken Gelsenkirchen, Leitung Qualitäts- und Medizinprozessmanagement
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20.03.2009 Voller Erfolg für das 5. Forum Patientensicherheit & Risikomanagement!


Folien Händehygiene:

Sicherheitskultur in Klinik und Praxis- eine selbstverständliche Vepflichtung
(Dr. med. Gisbert Voigt, stellvertretender Präsident der ÄKN)

Patientensicherheit & Risikomanagement im Gesundheitswesen – Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven
(Dr. phil. Brigitte Sens, Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen)

AKTION SAUBERE HÄNDE - Keine Chance den Krankenhausinfektionen!
(Dr. med. Susann Sroka, AKTION SAUBERE HÄNDE, Berlin)

Einbettung von Aspekten der Patientensicherheit in das Qualitätsmanagementsystem
- Kennzahlengestützte Erfolgsmessung

(Christoph Lassahn, Diakoniekrankenhaus Annastift, Hannover)

AKTION SAUBERE HÄNDE - Umsetzung im Allgemeinen Krankenhaus Celle
(Uwe Sperling, Krankenhaushygieniker, Allgemeines Krankenhaus Celle)

AKTION SAUBERE HÄNDE - Die Aktion im Krankenhaus
(Ulrike Lenke, Hygienefachkraft, Vinzenzkrankenhaus Hannover)

AKTION SAUBERE HÄNDE - Kann durch eine effektive Händedesinfektion die Infektionsrate
gesenkt werden?

(Gregor Hoffmann, Fa. Hycom, Charlottenstift Stadtoldendorf)


Folien MRSA-Workshop:

Erfolgreiches MRSA-Management im Sinne der Patientensicherheit Iris F. Chaberny, Medizinische Hochschule Hannover, Institut für Med. Mikrobiologie und Krankenhaushygiene

Beitrag des öffentlichen Gesundheitsdienstes zur offenen Kommunikation über MRSA
Dr. med. M. Katharina Hüppe, Bereich Hygiene, Gesundheitsamt der Region Hannover)

Klinikinternes Belegungsmanagement
(Dr. med. Uwe Mai, Chefarzt Institut f. med. Mikrobiologie und Hygiene, Klinikum Region Hannover)

Strukturierung von Fortbildungskonzepten innerhalb eines MRSA-Netzwerks
(Dr. med. Matthias Pulz, Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes, Hannover)

Vor- und nachstationäre MRSA Situation - Rolle des Hausarztes
(Dr. med. Karsten Glockemann, Wundzentrum an der Paracelsus Klinik, Langenhagen)
Über 100 Interessierte Teilnehmer und inhaltlich wertvolle Vorträge, vorgetragen von Referenten, welche ihr Handwerk beherrschen, machten diesen Freitag zu einem äußerst gelungenen Veranstaltungstag.

Es wurde deutlich welch hohen Stellenwert die Händedesinfektion im Sinne der Patientensicherheit hat. Nicht zuletzt durch die vielen ausführlichen Beiträge aus dem Krankenhausalltag konnte auf Chancen und Möglichkeiten einer Verbesserung des Händedesinfektionsverhaltens sowie auch mögliche Hindernisse hingewiesen werden.

Einen deutlichen Erfolg kann die Kampagne AKTION Saubere Hände vorweisen, nehmen doch inzwischen über 500 Krankenhäuser deutschlandweit aktiv daran teil - Tendenz steigend! Für weitere Informationen steht Ihnen die Homepage unter www.aktion-sauberehaende.de mit einer Fülle an Informationen, Checklisten und PR-Materialien zur Verfügung.

Auch im Kampf gegen MRSA sind viele Aktivitäten initiiert worden. Jüngstes Beispiel ist die Gründung des MRSA-Netzwerks Niedersachsen, welches vom Fachbereich Gesundheit der Region Hannover moderiert wird.

Für weitere Informationen, laden Sie sich bitte die nebenstehenden Folienvorträge herunter!
19.03.2009 Bericht und Foliendownload der Informationsveranstaltung „Nachuntersuchung von Frühgeborenen“ am 19. März 2009 in Hannover


Am 19.03.2009 fand im Vortragssaal der Ärztekammer Niedersachsen eine Informationsveranstaltung zum Projekt „Nachuntersuchung von Frühgeborenen“ statt. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Aufbau eines professionellen Versorgungsnetzwerks für Frühgeborene und ihre Familien“ stand, war mit 120 Teilnehmern sehr gut besucht. Ein interessiertes Auditorium aus Eltern, Mitarbeitern aus Kinderkliniken und Sozialpädiatrischen Zentren sowie aus dem Bereich der Nachsorge hatten Gelegenheit, sich rund um das Thema „Optimierung der Versorgungsqualität extrem frühgeborener Kinder“ auszutauschen.

In der Begrüßung betonten Silke Mader, erste Vorsitzende des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“, Dr. Gerd Pommer, Vorsitzender des Vereins „QualitätsInitiative – Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen (QI)“ und Dr. Gisbert Voigt, Vizepräsident der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN), die Wichtigkeit eines Versorgungsnetzwerks, das Frühgeborene und ihre Eltern professionell unterstützt.


Im Einstiegsreferat gab Dr. Friedrich Porz, Oberarzt im Klinikum Augsburg, einen sehr praxisnahen Einblick in die Ziele der modernen Frühgeborenenmedizin. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema „Beeinflussung der Hirnentwicklung“. Er betonte die Wichtigkeit einer entwicklungsfördernden Betreuung frühgeborener Kinder und ihrer Eltern und stellte Untersuchungen über die Langzeitauswirkungen einer individualisierten entwicklungsfördernden Pflege vor.

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Prof. Karsten Harms, Chefarzt der Kinderklinik im Klinikum Hildesheim, referierte im Anschluss über die Versorgung unreifer Frühgeborener. Hierbei stand das Thema „Erstversorgung sehr unreifer Frühgeborener“ im Fokus. Thematisiert wurden dabei u. a. Strategien zur Vermeidung von Hypothermie, Hypoxie, Hyperoxie, Azidose und pulmonalen Komplikationen.

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Die beiden nachfolgenden Vorträge berichteten über das in 2005 gestartete niedersachsenweite Nachuntersuchungsprojekt der QI, mit dessen Durchführung das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ), Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen, beauftragt ist.


Paul Wenzlaff vom ZQ stellte das Konzept des deutschlandweit ersten flächendeckenden Langzeitprojektes zur Entwicklung extrem kleiner Frühgeborener vor. Ziel der Langzeitanalyse ist es, Entwicklungsstörungen rechtzeitig zu erkennen und gezielte Fördermaßnahmen noch vor dem Kindergarten- und Schulbesuch einzuleiten. Projektziele sind neben der Optimierung der Lebensqualität und Lebensperspektive der Frühgeborenen und ihrer Eltern die Optimierung der Versorgungsqualität und die Optimierung der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Betont wurde der Projektansatz einer sektorübergreifenden Qualitätsentwicklung in der Geburtshilfe, Neonatologie und Entwicklungsförderung. Das niedersächsische Projekt ist nach ersten Erfahrungen als Demonstrationsprojekt für eine bundesweite Umsetzung geeignet.

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Dr. Wolfgang Voss, Oberarzt im Sozialpädiatrisches Zentrum Hannover, berichtete über die Ergebnisse des flächendeckenden niedersachsenweiten Projekts. Aus den ersten drei Jahrgängen der 6-Monats-Nachuntersuchung konnten 85 % (n = 430) der Kinder, die noch im Krankenhaus angesprochen wurden, nachuntersucht werden. Die im Rahmen der Projektarbeit intensivierte Kommunikation und Vernetzung aller Beteiligten führte auch beim 2. Jahrgang der 2-Jahres-Nachuntersuchung zu einer Steigerung der Erfassungsrate auf 85 %. Insgesamt konnten in beiden Jahrgängen 255 Kinder nachuntersucht werden. 60 Prozent aller frühen Frühgeborenen in Niedersachsen werden zu diesem Zeitpunkt in der ärztlichen Gesamtbeurteilung als beeinträchtigt eingestuft, wobei 21 Prozent deutlich entwicklungsauffällig, 39 Prozent auffällig und nur 40 % unauffällig sind.

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Prof. Tanja Jungmann referierte über die Sprach- und Entwicklungsförderung von Frühgeborenen und stellte Implikationen für die Früherkennung und Frühförderung vor. Nach einem spannenden Überblick zum Stand der Forschung zur Sprachentwicklung wurden Befunde der sprachlichen Leistung im Alter von zehn Jahren aus der Hannoverschen Frühgeborenen-Langzeitstudie des Kinderkrankenhauses auf der Bult vorgestellt. Im Anschluss erhielten die Eltern und die am Versorgungsprozess Beteiligten einen umfassenden Überblick über mögliche Programme zur Sprach- und Entwicklungsförderung.

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Nach der Mittagspause informierte Dr. Achim-Peter Neubauer, Oberarzt im Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover, über das entwicklungsneurologische Outcome von extrem kleinen Frühgeborenen im Schulalter. Im Rahmen der Hannoverschen Frühgeborenen-Langzeitstudie wurden über 100 Einzelparameter über den prä-, peri- und postnatalen Verlauf dokumentiert. Die ersten Auswertungsergebnisse, u.a. zu den Themen Entwicklung, Schulbesuch und Verhalten wurden vorgestellt, weitere spannende Ergebnisse werden im Sommer erwartet. Das niedersächsische Nachuntersuchungsprojekt kooperiert mit dem Kinderkrankenhaus auf der Bult, das schon länger an dem Thema Langzeituntersuchungen der im Kinderkrankenhaus versorgten Frühgeborenen arbeitet.

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Herr Wachtendorf, Psychologe im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) Hannover, stellte in seinem Vortrag „Gruppenarbeit mit „frühgewordenen Eltern“ zwei Projekte zum Thema „Elterngruppen“ vor. Am Kinderkrankenhaus auf der Bult und im SPZ Hannover wurde bereits seit 1985 Eltern sehr unreifer Frühgeborener die Teilnahme an professionell geleiteten Elterngruppen angeboten. Von 2004 bis 2008 wurde im Rahmen eines Modellprojekts, das vom Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit gefördert wird, überprüft, ob die intensive Betreuung von Eltern sehr früh geborener Kinder in Gesprächsgruppen zu einer besseren Entwicklung dieser Hochrisikokinder führt. In einem weiteren Forschungsprojekt, dass in 2008 startete, wird nun untersucht, ob sich die Inanspruchnahme einer Gruppenbetreuung der betroffenen Eltern durch sozialpädagogische Interventionsmaßnahmen verbessern lässt.

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Im Anschluss stellte Silke Mader, erste Vorsitzende des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“, Leitsätze zur entwicklungsfördernden Betreuung in der Neonatologie vor. Die Leitsätze wurden im Auftrag des Bundesverbandes von einer interdisziplinären Experten-Arbeitsgruppe im Konsensusverfahren erstellt. Die Hoffnung des Bundesverbandes ist es, dass möglichst viele neonatologische Stationen in Deutschland ihre Arbeit an diesen Leitsätzen ausrichten, um Frühgeborenen und Eltern eine menschlichere Behandlung und Betreuung zu ermöglichen. Das Eltern , die ein Frühchen aufziehen, besonders belastet sind, konnte Silke Mader aus eigener Betroffenheit berichten und ihre Forderung nach koordinierter Betreuung von kleinen Frühgeborenen im Anschluss an die Entlassung aus der stationären Behandlung bekräftigen.

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Der lebendige Vortrag zum Thema „Lebensqualität von Frühgeborenen im Schulalter“ von Prof. Karin Lange, Medizinische Hochschule Hannover, wurde vom Auditorium mit großem Interesse verfolgt. Es wurden Ergebnisse einer Untersuchung mit dem KIDSCREEN-Fragebogen, einem psychometrischen Fragebogen, zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Untersucht wurde, ob extreme Frühgeburtlichkeit Auswirkungen auf die Lebensqualität der Kinder im Schulalter hat. Als „Mut machend“ bewerteten viele Teilnehmer/innen, dass trotz Beeinträchtigungen und belastender erster Lebensmonate die subjektive Sicht der Kinder im Schulalter positiv ist.

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Dr. Friedrich Porz vom Beta-Institut für sozialmedizinische Forschung und Entwicklung stellte zum Abschluss das Modellprojekt „Sozialmedizinische Nachsorge bei Frühgeborenen“ und den in Bayern etablierten „Bunten Kreis“ vor. Nachsorgeziele sind hier im Rahmen eines Case Managements neben der Verbesserung des medizinischen und funktionalen Behandlungserfolges und der Verbesserung der individuellen Lebensqualität die Förderung einer ganzheitlichen Bewältigung der Lebenssituation.

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Silke Mader (Bundesverband) und Paul Wenzlaff (ZQ) resümierten zum Abschluss der Veranstaltung, dass der gemeinsame Ansatz von neonatologischen und geburtshilflichen Abteilungen, Sozialpädiatrischen Zentren, Kinderarztpraxen, Selbsthilfegruppen und Krankenkassen die Vernetzung der gesamten Versorgungskette fördert. Durch die neue, fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem niedersächsischen Nachuntersuchungsprojekt und dem Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ wollen die Kooperationspartner noch mehr Transparenz und Information für die Eltern und alle am Versorgungsprozess Beteiligten schaffen.
   
30.01.2009 Bericht und Foliendownload von der Jahresversammlung der Niedersächsischen Perinatalerhebung (NPE) am 30. Januar 2009
Am 30. Januar 2009 fand die Jahresversammlung der Niedersächsischen Perinatalerhebung (NPE) im Vortragssaal der Ärztekammer statt. Die Veranstaltung war mit etwa 70 Teilnehmern gut besucht und es wurde intensiv diskutiert. Die Analyse der mütterlichen Todesfälle der Jahre 2002 – 2007 in Niedersachsen war u. a. interessant, da es sich um ein einmaliges Vorgehen handelt, mit diesem sensiblen und sehr tragischen Geschehen um zu gehen. Ausgehend von den Informationen, die der geburtshilfliche Datensatz im Rahmen der Qualitätssicherung liefert, wurden insgesamt 19 mütterliche Todesfälle, im Zusammenhang mit der Geburt, untersucht. Entscheidend war dabei das kollegiale Gespräch zwischen dem leitenden Arzt der verantwortlichen Abteilung und einer Vertrauensperson aus der Ständigen Kommission der NPE. Erst der direkte Austausch über den einzelnen Fall brachte entscheidende Hinweise zum Geschehen. Ein Bericht mit den anonymisierten und zusammengefassten Ergebnissen wird abschließend erstellt und allen Interessierten zur Verfügung gestellt. Nur wenn die Ergebnisse die an der Versorgung von Schwangeren und Gebärenden Beteiligten erreichen, kann aus den Erfahrungen gelernt werden, um mütterliche Risiken noch früher zu erkennen und entsprechend konkrete Behandlungsstrategien um zu setzen.

Ein Podiumsgespräch zum Thema „Vielfältige Organisationsformen im Kreißsaal“ (Moderation: Prof. Dr. R. Rauskolb) mit teilnehmenden Geburtshelfern und Hebammen sowie Herrn Dr. jur. U. Hamann als Jurist beleuchtete die verschiedenen Kreißsaalmodelle. Aus ökonomischen Gründen einerseits (Hebammenmodell für „Low-Risk-Geburten“) aber auch wegen Betreuungsvorteilen unter der Geburt durch eine „Eins-zu-Eins-Betreuung“ sind in den letzten Jahren verschiedene Organisationsformen entstanden, die sich von dem allgemein üblichen Chefarzt geführten Kreißsaal unterscheiden. Herr Dr. jur. U. Hamann hat als Jurist abschließend darauf hingewiesen, dass unabhängig vom jeweiligen Organisations-Modell in jedem Fall sowohl der Facharztstandard als auch die Sicherheit der Patientin gewährleistet sein muss. Ein Organisationsverschulden muss vermieden werden, indem die Zusammenarbeit von Ärzten und Hebammen klar geregelt ist. Es sollte deshalb besonderer Wert auf eine umfassende Aufklärung über die vorhandenen Strukturen erfolgen.

[Programmflyer...]

Download Vorträge:

Begrüßung, Tätigkeitsbericht
Prof. Dr. med. Rüdiger Rauskolb

Ergebnisse aus der Einzelfallanalyse der im Zusammenhang mit der Geburt verstorbenen Mütter
Prof. Dr. med. Rüdiger Rauskolb,
Prof. Dr. med. Karl-W. Schweppe


Erfahrungsbericht Neue Neonatalerhebung
Dr. med. Gunnar Rau

Neue Neonatalerhebung – Pilotphase
Paul Wenzlaff

NKR - Initiative Leben spenden Deutschland
Dr. med. Sabrina Hüter-Löliger

Auswirkung der Vereinbarung über Maßnahmen zur Versorgung von Frühgeborenen und Neugeborenen nach zwei Jahren – Erfahrungen einer Level-1-Klinik
PD Dr. med. Heiko B. G. Franz

Selbsttest für Schwangere zur Vermeidung von Frühgeburten
Dr. med. Elisabeth Siegmund-Schultze

Neue Ergebnisse aus dem Projekt zur Nachuntersuchung von Frühgeborenen
Prof. Dr. med. Karsten Harms,
Dr. med. Wolfgang Voss



Download Impulsreferate:

Chefarzt geführter Kreißsaal
PD Dr. med. Heiko B. G. Franz

Hebammengeleiteter Kreißsaal
Christiane Schwarz

Beleghebammen-Modell
Ursula Fietz


Download Sitzung der Erweiterten Kommission:

Sitzung der Erweiterten Kommission


Silvia Berlage
(Projektmanagement Perinatalerhebung)
Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen
Tel. (0511) 380-2508, Email: silvia.berlage@zq-aekn.de
19.11.2008 Bericht & Foliendownload der Informationsveranstaltung für Kinder- und Jugendärzte des Projektes "Nachuntersuchung von Fühgeborenen" am 19.11.2008
Foliendownload

Vortrag Dr. Voigt

Vortrag Nachuntersuchugskonzept Dr. Voss

Vortrag Ergebnisse Prof. Harms

Vortrag entwicklungsneurologisches Outcome Dr. Neubauer

Vortrag Lebensqualität Prof. Lange
Am 19.11.2008 fand im Vortragssaal der Ärztekammer Niedersachsen eine Informationsveranstaltung zum Projekt „Nachuntersuchung von Frühgeborenen“ statt. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Geringes Gewicht – gezielte Förderung“ stand, war mit 50 Teilnehmern gut besucht. Ein interessiertes Auditorium aus niedergelassenen Kinderärzten, Mitarbeitern aus Kinderkliniken und Sozialpädiatrischen Zentren sowie aus dem Bereich der Behindertenberatung hatten Gelegenheit, sich rund um das Thema „Optimierung der Versorgungsqualität extrem frühgeborener Kinder“ auszutauschen.

In der Begrüßung betonten der Vizepräsident der Ärztekammer Niedersachsen, Herr Dr. med. Gisbert Voigt, und Frau Dr. med. Angela Schütze-Buchholz, Vertreterin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Landesverband Niedersachsen, die Wichtigkeit eines Versorgungsnetzwerks, das Frühgeborene und ihre Eltern professionell unterstützt.

Im Einstiegsreferat gab Herr Dr. med. Voigt einen sehr praxisnahen Einblick in die Betreuung ehemaliger extremer Frühgeborener in der pädiatrischen Praxis. Im Mittelpunkt standen die Themen Versorgungsstrukturen in Niedersachsen und Therapiebedarf der frühgeborenen Patienten.

Die beiden nachfolgenden Vorträge berichteten über das in 2005 gestartete niedersachsenweite Nachuntersuchungsprojekt der QualitätsInitiative, Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen (QI), mit dessen Durchführung das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen (ZQ), Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen, beauftragt ist.

Herr Dr. med. Wolfgang Voss aus dem Sozialpädiatrisches Zentrum Hannover stellte zunächst das Konzept des deutschlandweit ersten flächendeckenden Langzeitprojektes zur Entwicklung extrem kleiner Frühgeborener vor und informierte über die Methodik und die Durchführung der Untersuchungen. Ziel der Langzeitanalyse ist es, Entwicklungsstörungen rechtzeitig zu erkennen und gezielte Fördermaßnahmen noch vor dem Kindergarten- und Schulbesuch einzuleiten. Projektziele sind neben der Optimierung der Lebensqualität und Lebensperspektive der Frühgeborenen und ihrer Eltern die Optimierung der Versorgungsqualität und die Optimierung der zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Herr Prof. Dr. med. Karsten Harms aus dem Klinikum in Hildesheim berichtete über die ersten Ergebnisse. Aus den ersten zwei Jahrgängen konnten 285 Kinder (79 % der Überlebenden im Alter von 6 Monaten nachuntersucht werden. Mit zwei Jahren wurden 113 Kinder (67 % der Überlebenden) nachuntersucht. Zwei Drittel aller frühen Frühgeborenen in Niedersachsen werden im Alter von zwei Jahren in der ärztlichen Gesamtbeurteilung als beeinträchtigt eingestuft, wobei 20 Prozent deutlich entwicklungsauffällig, 44 Prozent auffällig und nur 36 % unauffällig sind. Die Beurteilung der kognitiven Entwicklung ist noch vorläufig, mit Spannung werden die Ergebnisse der in 2009 startenden prospektiven 5-Jahres-Nachuntersuchungen erwartet.

Es folgte eine Ausblick auf die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. und die erste gemeinsam geplante Informationsveranstaltung für Eltern, die am 19.03.2009 in Hannover stattfindet.

Herr Dr. med. Achim-Peter Neubauer aus dem Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover, informierte nach einer Pause über das entwicklungsneurologische Outcome von extrem kleinen Frühgeborenen im Schulalter. Das niedersächsische Nachuntersuchungsprojekt kooperiert mit dem Kinderkrankenhaus auf der Bult, das schon länger an dem Thema Langzeituntersuchungen der im Kinderkrankenhaus versorgten Frühgeborenen arbeitet.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der sehr lebendige Vortrag zum Thema „Lebensqualität von Frühgeborenen im Schulalter“ von Frau Prof. Karin Lange, Medizinische Hochschule Hannover, der von vielen Teilnehmern als „Mut machend“ bewertet wurde.
06.06.2008 Zusammenfassung der Vorträge vom 7. ZQ-Forum Integrierte Behandlungspfade am 06.06.2008


[Download Bericht...]
1. Knappschaftskrankenhaus Bottrop
Frau Cittrich stellte das Konzept zur Einführung von klinischen Behandlungspfaden im Knappschaftskrankenhaus Bottrop vor. Von entscheidender Bedeutung für den bisherigen Erfolg bei der Entwicklung und Umsetzung war der Startschuss aufgrund einer Entscheidung des Trägers , Klinische Behandlungspfade als durchgängiges Managementinstrument bei der Versorgung der Patienten zum Standard zu machen.
Zunächst wurden mit dem Projektstart in 2003 86 klinische Pfade in Papierform implementiert. Vorteilhaft war, dass Prozesse (IST-Prozesse) erfasst und strukturiert wurden und betriebswirtschaftliche Aspekte, insbesondere mit der zeitgleichen Einführung der DRG in Deutschland, mehr Berücksichtigung in der Prozessgestaltung fanden. Bereits in dieser ersten Projektphase konnten mit der (Neu)Gestaltung der Prozesse und der Nutzung der Pfaddokumentation als Informations- und Fortbildungsinstrument für Ärzte und Krankenpfleger/innen erste Verbesserungen erzielt werden. Das eigentliche Ziel, Behandlungsprozess durchgängig pfadgesteuert zu begleiten, konnte noch nicht umgesetzt werden.
2005 wurde die Softwarelösung DOC Path entwickelt. Mittlerweile wurden 130 Pfade (Komplettpfade und Modulpfade) konfiguriert. Dieser sehr modulare Ansatz, die Behandlungsprozesse mit EDV zu unterstützen ist so konzipiert, dass es Standardelemente für die vorgegebenen Behandlungspfade gibt. Wenn diese nicht als Modul im Behandlungsablauf ausgewählt werden, ist in jedem Fall eine Abweichungsdokumentation auszufüllen (dient als Kennzahl). Für die einzelnen Pfade und damit auch die Häufigkeit der Abweichungen sind jeweils die Chefs der Abteilungen verantwortlich. Frau Cittrich beschrieb sehr anschaulich, dass die strategische Einführung von DOC Path sehr intensive Schulungen der Mitarbeiter erforderte / erfordert und auch nach wie vor ein hoher Betreuungsbedarf besteht. Insgesamt ist eine ausgeprägte Förderung des prozessorientierten Arbeitens und der Kommunikation sowie eine verbessertes „Gesamtergebnis“ festzustellen. Ergebnisse / Zielerreichung für einzelne Pfade wurden nicht vorgestellt. Es wurde also eine generelle Optimierung des Workflowmanagements mit der Methodik klinischer Behandlungspfade erreicht (mit einigen Komplettpfaden).
Zukünftig wird das Knappschaftskrankenhaus im Verbund des Gesamtkonzerns verstärkt Pfade für die sektorübergreifende Versorgung erstellten.

2. Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin Lichtenberg
Der zweite Vortrag stellte ebenfalls das sehr umfassende Konzept der ePathways („elektronische Pfade“) im klinischen Alltag zur Optimierung des Workflows vor. Herr Dr. Tenckhoff hat im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin Lichtenberg Behandlungspfade im klinischen Alltag verankert. Dass dies kein einfacher Weg ist, konnte er aus seiner fünfjährigen Erfahrung mit der IT-Umsetzung (ClinPath) von Pfaden in der ärztlichen und pflegerischen Routine vorstellen. Auch in Berlin arbeitet man mit Modulpfaden / Pfadmodulen zur Konfigurierung (vor)strukturierter Behandlungsabläufe. Behandlungsmodule/-pfade werden auf der Grundlage der Leistungserstellung entwickelt. Zur Umsetzung werden auch portable Rechner im Zusammenspiel mit einem WLAN genutzt. Mittlerweile wurden Behandlungsabläufe von mehr als 15.000 Patienten mithilfe von ePathways geplant, „abgearbeitet“ und controlled. Auch hier wurde eine generelle Optimierung des Workflowmanagements mit der Methodik klinischer Behandlungspfade und IT-Unterstützung erreicht.

Nach den ersten beiden sehr IT-orientierten Beispielen aus Bottrop und Berlin, ging es im Folgenden um Behandlungspfade als spezielle Versorgungsangebote für bestimmte Krankheitsbilder / Patientengruppen.

3. Evangelisches Krankenhaus Oldenburg
Einen Behandlungspfad am Ende des Lebens: Den „Liverpool Care Pathway“ (LCP) stellte Frau Dr. Sachse aus dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg vor. Dieser Pfad wurde in den 90er Jahren in Großbritannien entwickelt (inklusive Registrierungskonzept). Er bietet praxisnahe Hilfestellung und Orientierung für die Patientenversorgung in den letzten Tagen und Stunden. Die Behandlung und Begleitung sterbender Patienten im Krankenhaus stellt immer wieder hohe Anforderungen an die betreuenden Ärzte und Pflegende. Vor diesem Hintergrund wendet das Evangelische Krankenhaus Oldenburg seit Anfang 2007 als erste deutsche Klinik den „Liverpool Care Pathway“ an. Die schwierige und sensible Entscheidung, einen Patienten mit Hilfe des LCP zu betreuen („auf den Pfad zu setzen“) ist sorgfältig vorstrukturiert und wird immer im Team getroffen, wobei der leitende Arzt die letzte Entscheidungsinstanz ist. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass nach der Einführung des LCPs Ärzte und Pflegende individueller und intensiver auf die Bedürfnisse sterbender Patienten eingehen können („bessere Nutzung der Arbeitsressourcen“, „gesichertes Vorgehen“). Durch eine gute vorab strukturierte Medikationsstellung, die auf alle Phasen des Sterbens abgestimmt ist, wird die Versorgung sowohl für den Patienten selbst als auch für die Angehörigen und Pflegenden verbessert / erträglicher gestaltet. [Download des Vortrags...]

4. Bundeswehrkrankenhaus Westerstede / Fachsanitätszentrum Hannover:
Ein interessantes innovatives Projekt wurde mit dem sektorenübergreifenden Behandlungspfad "Knietrauma" zwischen dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede und dem Fachsanitätszentrum Hannover vorgestellt. Herr Dr. Wahn (Bundeswehrkrankenhaus Westerstede) und Herr Dr. Schlüsche (Fachsanitätszentrum Hannover) schilderten sehr anschaulich und überzeugend den stringenten Weg der Entwicklung ausgehend von den Zielen (u.a. garantierte kurzfristige OP-Termine, kurze sichere Diagnostik mit gesicherter OP-Indikation, Rehabilitation mit schneller Verwendungsfähigkeit der Soldaten) bis zur Pfadeinführung und den Pfadbetrieb (vorerst ohne IT-Unterstützung) . Eine erste Vorevaluation ( ca. sechs Monate) zeigt, dass der Pfad wirkt, d.h. die angestrebten Ziele erreicht wurden. Nach diesen ersten positiven Erfahrungen im ersten Jahr der Pfadeinführung sind weitere Projekte mit sektorübergreifenden Behandlungspfaden geplant, u.a. auch mit der Perspektive, diese als spezielle Dienstleistungsangebote „zu exportieren“.

5. Prof. Greiling (Fachhochschule Gelsenkirchen):
Herr Prof. Greiling stellte zum Abschluss in seinem Vortrag eine systematische Erstellung Klinischer Pfade mit integrierter Prozesskostenrechnung vor. Durch Abteilungsgrenzen unterbrochene Prozessketten im Krankenhaus (wechselnde Verantwortlichkeiten), Schnittstellen mit hohem Koordinations- und Kontrollaufwand seien immer noch Grund für geminderte Ergebnisqualität. Workflowmanagement-Systeme können Prozess- und Ergebnisqualität verbessern, indem die Abläufe nicht nur festgelegt werden, sondern auch durch ein effektives Controlling (Messen von /mit Leistungskennzahlen) gesteuert und bewertet werden (insbesondere bzgl Wirksamkeit). Managemententscheidungen hinsichtlich Ressourcensteuerung und strategischer Ausrichtung können mit einer Prozesskostenrechnung auf der Basis einer verursachergerechten Zuordnung der Kosten unterstützt werden. Prof Greiling stellte dazu ein Konzept vor, bei dem mittels mehr als 200 Basis- /Kernaktivitäten bzw. –modulen (jeweils mit einer Zuordnung der jeweiligen Kosten-Verursachern) die Prozesse funktionsbezogen zusammengesetzt werden. Auf diese Weise könne mit den entsprechenden Kennzahlen auch ein Controlling der Kostenziele erfolgen. Die Nutzung dieses Ansatzes für Integrierte Behandlungspfade biete einer Einrichtung die Möglichkeit, sich mit entsprechenden Vorsorgungsangeboten zielgerichtet im zunehmenden Wettbewerb zu positionieren und zu bestehen („sich vom „Krankenhaus auf der anderen Straßenseite abzuheben“).
21.04.2008 4. Forum Patientensicherheit und Risikomanagement - Kurzbericht
Das 4. Forum Patientensicherheit und Risikomanagement traf mit dem Thema „Arzneimitteltherapiesicherheit“ offensichtlich den Nerv der Zeit. Über 100 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet kamen, um sich die erstklassigen Vorträge der acht Referenten anzuhören.

An die Vorträge schloss sich eine rege Diskussion zwischen Medizinern aus der Klinik und niedergelassenen Ärzten an. Es wurde deutlich, dass eine hohe Patientensicherheit im Bereich der Arzneimitteltherapie nur mit einer interdisziplinären sektorübergreifenden Zusammenarbeit erreichbar ist.

Untenstehende Vorträge stehen für Sie zum Download bereit. Sobald alle Freigaben der Autoren vorliegen stellen wir auch die noch fehlenden Vorträge ein.

Sicherheitskultur in Praxis und Klinik - eine selbstverständliche ärztliche Verpflichtung (Dr. med. Martina Wenker)

Medikationsfehler (Prof. Dr. med. Dirk O. Stichtenoth)
06.02.2008 Bericht und Vorträge zur NPE-Jahresversammlung 2007 am 25.01.2008!
Am 25.01.2008 fand die diesjährige Jahresversammlung der Niedersächsischen Perintalerhebung in Hannover statt. Die Veranstaltung war mit 70 Teilnehmern gut besucht. Nach einigen interessanten Vorträgen aus den Bereichen Perinatal- und Neonatalerhebung sowie Außerklinische Geburtshilfe, stand die Wahl der Ständigen Kommission auf der Tagesordnung. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema "Sectioraten in Niedersachsen - Woher kommen die großen regionalen Unterschiede?".

Laden Sie sich hier die Vorträge und Berichte herunter:

Bericht zur Jahresversammlung der Niedersächsischen Perintalerhebung

Tätigkeitsbericht 2007 (Prof. Dr. Rüdiger Rauskolb)

Landesweite Nachuntersuchung sehr unreifer Frühgeborener < 28 SSW (Prof. Dr. Karsten Harms)

15 Jahre Perinatal- und Neonataldaten - Was ist der Gewinn? (Dr. Brigitte Sens)

Sachstandsbericht: Neue Neonatalerhebung – Datensatz ab 2010 (Paul Wenzlaff)

Qualitätsentwicklung in der häuslichen Wochenbettpflege, ein Projekt des Hebammenverbands Niedersachsen e.V. (Gabriele Stenz)

Prozessorientierte Betreuung von Gebärenden: ProGeb-Studie (Dr. Mechthild M. Groß)
07.06.2007 Untenstehend finden Sie die Vorträge des 6. ZQ-Forums Integrierte Behandlungspfade zum Download!
Unter dem Motto „Pfade sind Leitungsaufgabe“ fanden sich etwa 60 Personen zum 6. ZQ- Forum Integrierte Behandlungspfade ein.
Den Auftakt bildete ein interessanter Beitrag der CaseMaps als outcomeorientierte Methode zur Erstellung von Pfaden darstellte und den Anwesenden darüber hinaus einen Ausblick auf die „Pfad-Situation“ in Europa, den USA und Japan vermittelte. Weitere Interessante Vorträge zum Einsatz von Behandlungspfaden in der Integrierten Versorgung und dem Stellenwert von Pfaden im Rahmen der Zertifizierung insbesondere von Brustzentren regten zur lebhaften Diskussion an.
Ein Vortrag zur Prozessoptimierung am Krankenbett mittels Einsatz von Pfaden rundete den Nachmittag ab.

Vorträge zum Download:

„Sind Pfade Leitungsaufgabe?“ - Umfrage 2006/2007 (pdf)

Ambulant/stationäre Entzugsbehandlung im Rahmen einer integrierten Versorgungsstruktur gem. § 140 a ff. SGB V (pdf)

Behandlungspfade im Rahmen von Zertifizierung/Akkreditierung (pdf)

CaseMap - Methodik und Nutzen einer outcomeorientierten Erstellung von Clinical Pathways (zip)
26.04.2007 Hier finden Sie die Vorträge zum 3. Forum Patientensicherheit & Risikomanagement
“Coxarthrose” - eine operative Spielwiese???
Von Fehlern und Fallstricken in Diagnostik und Therapie" zum Download.
Coxarthrose - Juristische Aspekte (Christine Wohlers)

Operative Versorgung der Coxarthrose – wo liegen die Risiken? (Dr. H. Austrup)

Konservative Versorgung der Coxarthrose („davor“) - eigentlich kein Problem? (Thilo Busche)

Hüftoperationen („danach“) - welche Probleme kann ich vermeiden? (Thilo Busche)

Intersektoraler Behandlungsprozess „Coxarthrose“: Qualität und Patientensicherheit inklusive! (Dr. Brigitte Sens)

„Coxarthrose – eine operative Spielwiese?“ (Dr. Martina Wenker)

Fehlervermeidung im Rahmen der operativen Versorgung - Erfahrungen aus der Klinik (Prof. Dr. C.H. Siebert)
14.02.2007 Laden Sie sich hier die Vorträge und den Bericht zur NPE Jahrestagung herunter.
  Bericht zur Jahrestagung

Vortrag Prof. Harms

Vortrag Dr. Voss.pdf

Vortrag P. Wenzlaff (ZQ)


Vortrag Prof. Rauskolb, Sectioraten


Tätigkeitsbericht 2006
11. Januar 2007 Laden Sie sich hier die Vorträge und den Bericht zum 5. Forum Integrierte Behandlungspfade herunter.
  Bericht 5. Forum-Pfade

Vortrag Irmgard Danne

Vortrag Paul Wenzlaff

Vortrag Thomas Haupt
22. Juni 2006 Ergebnisse der prospektiven Hannover-Münster-Studie zur Schädel-Hirnverletzung
BERLIN/MÜNSTER/HANNOVER, 22. Juni 2006

Die Ergebnisse der prospektiven Hannover-Münster-Studie zur Schädel-Hirnverletzung wurden am 22.06.2006 während eines Symposiums in Berlin vorgestellt. Die in dieser Form weltweit erste Studie zu dieser Thematik wurde zum weitaus größten Teil von der ZNS-Hannelore-Kohl-Stiftung gefördert und vom Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen, Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen (ZQ), methodisch begleitet und durchgeführt.

Die Vielzahl der gewonnenen Ergebnisse zur Epidemiologie und Versorgung der Schädel-Hirnverletzung wurde von Prof. Dr. W. J. Bock (Beiratsmitglied der Studie, ehem. Universität Düsseldorf) für die ZNS-Hannelore-Kohl-Studie und den Projektbeirat zu fünf prägnanten Kernaussagen zusammengefasst:
· Das Konzept der Versorgung von Schädel-Hirnverletzten in Deutschland ist gut.
· Die Prophylaxe/Prävention muss dringend verbessert werden.
· Gegenüber älteren Menschen muss mehr Rücksicht genommen werden.
· Kinder und Jugendliche müssen besser aufgeklärt und betreut werden.
· Der Übergang zur Rehabilitation muss erleichtert werden.

Die beiden Initiatoren der Studie Prof. E. Rickels (Universität Ulm, ehem. Medizinische Hochschule Hannover) und Prof. K. von Wild (ehem. Universität Münster) stellten detailliertere Ergebnisse zur Akutversorgung und zur Rehabilitation vor. Das Konzept und die Methodik der Studie erläuterte P. Wenzlaff vom ZQ, auch mit Aussagen zur Hochrechnung der Ergebnisse auf die gesamte Bundesrepublik.

Die beigefügten Pressemitteilungen der Autoren aus der Pressekonferenz während des Symposiums liefern weitergehende Informationen. Dort sind auch deren Adressen für Nachfragen und weitere Informationen angegeben.




Pressemitteilung Prof. Klaus R.H. von Wild

Pressemitteilung Prof. Eckhard Rickels

Pressemitteilung Prof. Wolfgang J. Bock

Pressemitteilung Paul Wenzlaff

Die gesamten Studienergebnisse sind als Buch veröffentlicht worden (siehe Abbildung oben links):
E. Rickels, K. v. Wild, P. Wenzlaff, W.J. Bock.: Schädel-Hirn-Verletzungen – Epidemiologie und Versorgung. München: Zuckschwerdt-Verlag., 264 S., ISBN 3-88603-896-3.
14. Juni 2006 Bericht und Foliendownload zur Sitzung der Qualitätsinitiative e.V. am 14. Juni 2006
  Langzeituntersuchung von kleinsten Frühgeborenen in Niedersachsen und DRG-induzierte Veränderungsprozesse der Gesundheitsversorgung sind die aktuellen Projekte im Förderverein, der sich die Qualitätsverbesserung zum Wohle der Patienten auf die Fahnen geschrieben hat.
Bei der gemeinsamen Pressekonferenz der Qualitätsinitiative und der KKH Die Kaufmännische am 14.6.2006 in Hannover wurden die Ergebnisse aus der landesweiten Nachuntersuchung kleinster Frühgeborener nach 6 Monaten und nach 5 Jahren erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
In der folgenden Veranstaltung zu diesem Thema wurden diese vorläufigen Ergebnisse von Prof. Dr. Karsten Harms, einem der Initiatoren dieses Projektes, detaillierter erläutert.
[Foliendownload...] .

Warum sich die KKH als Krankenkasse als Projektpartner engagiert, und welchen Stellenwert auf Prävention ausgerichtete Qualitätsverbesserung im Gesundheitswesen für die KKH haben, erläuterte Dr. Elisabeth Siegmund-Schulz.
[Foliendownload...] .

Eine eindrückliche Schilderung der Sorgen, Nöte und Probleme, die mit der unerwarteten Situation einer plötzlichen Frühgeburt vor Ende der 27. Schwangerschaftswoche einhergehen, wurde von Rosemarie P.E. vorgetragen. Vor etwa einem Jahr kam ihre Tochter mit 780 g Geburtsgewicht zur Welt. Wenngleich sie die medizinische Versorgung als sehr gut beschrieb, so hätte sie sich doch gewünscht, ohne Aufforderung mehr Informationen über den Verlauf der intensivmedizinischen Phase zu erhalten, insbesondere auch mehr emotionale Unterstützung in der Zeit von Hoffen und Bangen.
Zwei wichtige Beschlüsse wurden in der 17. Mitgliederversammlung am 14.6.2006 gefaßt:
1. Als neues Projekt der Qualitätsinitiative wird das Vorhaben „Systemische Effekte der Fallpauschalierung (DRG) auf Einrichtungsqualität und Vernetzung der stationären Versorgung“ mit bis zu € 250.000,- gefördert. Im Projektverlauf sollen hierfür gezielt Spenden eingeworben und Stiftungen um Unterstützung gebeten werden.
2. Ein weiteres Projekt soll ideel unterstützt und vom Verein mit getragen werden: Die „Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit“, die sich die Etablierung flächendeckender und qualitativ hochwertiger Palliativ- und Hospizversorgung in Niedersachsen zum Ziel gesetzt hat. Hierfür sollen projektbezogene Spenden eingeworben werden. www.palliativakademie-nds.de

Nächster Termin: Vorstandssitzung am 15.9.2006 , 16.00 Uhr in Hannover

Foliendownload:

Frühgeborene < 28 SSW: Was wird aus ihnen?
(Prof. Dr. Karsten Harms)


Initiativen der Kaufmännischen zur Schwangeren- und
Neugeborenenversorgung (Dr. Elisabeth Siegmund-Schultze)
  Laden Sie sich hier die Vorträge zum 4. ZQ-Forum Integrierte Behandlungspfade herunter!
  Mindesterfordernisse Integrierter Behandlungspfade (Prof. Dr. Rolf Hildebrand)

Systematische Prozessanalyse zur Entwicklung, Optimierung und Messung von Integrierten Behandlungspfaden (Prof. Dr. Hartmut Binner)

Von den Zielen zum Integrierten Behandlungspfad: Behandlungsziele festlegen - und auch erreichen (Dr. Brigitte Sens)

DRG-Kostenkalkulation: Produktionskosten standardisiert erheben. Nutzbar für die Pfadkostenkalkulation? (Dr. Olaf Schaefer)


Joint Care, Effizienz und Qualität in der Versorgung von Gelenkersatzpatienten (Dr. Adrianus den Hertog) - 6,4 MB ZIP-Datei

Untenstehend finden Sie zwei Links, die das Unternehmen DEGESIMA und seine Leistungen rund um das Thema elearning vorstellen.

DEGESIMA -  Lernen im www.            
(Dauer: ca. 4 Minuten)

Erstellung eines Online-Kurses mit Powerpoint
(Dauer: ca. 3, 5 Minuten)
10. April 2006 Am 29.03.2006 fand das 2.Forum Patientensicherheit & Risikomanagment mit dem Thema "Appendizitis - eine scheinbar banale Diagnose? Von Fehlern und Fallstricken in Diagnostik und Therapie" statt. Die Folienvorträge können Sie sich hier herunterladen:
  Schaubild Appendizitis (Prof. Dr. Marie-Luise Dierks)

„Appendizitis“ als beherrschter Prozess (Dr. Brigitte Sens)

AG Patientensicherheit
Ärztekammer Niedersachsen & Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern (Dr. Martina Wenker)


Appendizitis im ambulanten Bereich
im Spiegel von Beschwerdeanträgen der Schlichtungsstelle Nord (Prof. Dr. Gisela Charlotte Fischer)


Appendizitis in der Pädiatrie (Dr. Gisbert Voigt)

Appendizitis in der Rechtsprechung (J. Neu)

Appendizitis – eine scheinbar
banale Diagnose? Von Fehlern und Fallstricken in Diagnostik
und Therapie (Prof. H. Richter)
23. März 2006 Laden Sie sich hier die Vorträge zur NPE-Jahresversammlung herunter.
  Bericht von der Jahresversammlung der Niedersächsischen Perinatalerhebung (NPE) am 10.02.2006
...hier klicken

Risikomanagement in der Geburtshilfe - zwei Seiten derselben Medaille! (B. Sens)
...hier klicken.

Risikomanagement in der Geburtshilfe. Ein Weg aus der Haftungsspirale? (S. Berger)
...hier klicken.

Abstract: Mortalität sehr kleiner Frühgeborener in Abhängigkeit von der Größe der
neonatologischen Intensivstation und der geburtshilflichen Abteilung (Bartels DB et al.)
...hier klicken.

Reife Totgeborene – Niedersachsen 2002-2004
...hier klicken.

Erste Erfahrungen Erfahrungen mit dem strukturierten Dialog aus Sicht einer Frauenklinik in Niedersachsen (K. Sommer)
...hier klicken.

Podiumsdiskussion: Vereinbarung über Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Versorgung von Früh- und Neugeborenen
(Moderation: Prof. Dr. R. Rauskolb)
...hier klicken

Versorgung von Neu- und Frühgeborenen
Perinatologische Versorgung: Qualität und Struktur (M. Gonser)
...hier klicken.
9. Dezember 2005 Foliendownload "3. Forum Integrierte Behandlungspfade"
  Dunja Martin, Frank Schroeder:
Erfahrungsbericht aus dem DSMZ in Braunschweig:
Anwendung des Softwareproduktes SYCAT (Dr. Binner Consulting & Software, Hannover) ...hier klicken

Dr. Jens Maschmann, Dustin Haarmann:
Erfahrungsbericht des valeo-Klinikverbundes (Verbund Ev. Krankenhäuser in Westfalen):
Anwendung des Softwareproduktes Cyway (Cymed AG, Bochum) ...hier klicken

Thorsten Hauptvogel, Dr. Thomas Geisinger:
Erfahrungsbericht des Klinikums Ludwigsburg:
Anwendung des Softwareproduktes ORBIS® (GWI AG, Bonn) ...hier klicken

Dr. Bernhard Tenckhoff:
Erfahrungsbericht aus dem Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin,
ClinPath – die deutsche Online-Datenbasis für med. Behandlungsprozesse und -module ...hier klicken
13.Oktober 2005 Laden Sie sich die Vorträge des 1. Forums „Patientensicherheit & Risikomanagement“ vom 07. Oktober herunter!
  1. Forum Patientensicherheit & Risikomanagement: Aus Fehlern lernen - weniger Risiko = mehr Qualität

Patientensicherheit, Lernen aus Behandlungsfehlern, Fehlermeldesysteme und Risikomanagement sind relativ neue Schlagworte im deutschen Gesundheitswesen: sie signalisieren, dass ein neues Bewusstsein entstanden ist, offen - und offensiv! - das Thema Patientensicherheit anzugehen. Im April wurde das nationale Aktionsbündnis Patientensicherheit gegründet, das bereits einen Masterplan für gezielte Aktivitäten entwickelt hat. Ein erster Workshop "Wrong Side Surgery" hat im Juli stattgefunden. In Niedersachsen hat sich eine gemeinsame Arbeitsgruppe "Patientensicherheit & Risikomanagement" mit Vertretern der Ärztekammer Niedersachsen und der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern etabliert, die ein breitgefächertes Bündel an Aktivitäten initiieren wird: Es muss uns allen darum gehen, aus Fehlern zu lernen, geeignete Präventivstrategien als proaktives Risikomanagement zu entwickeln und generell eine andere "Fehlerkultur" im Gesundheitswesen zu fördern.

Laden Sie sich hier exklusiv die Vorträge der Referenten herunter!

Vortrag Dr. M. Wenker

Vortrag Dr. B. Sens

Vortrag Dr. M.A. Hochreutener

Vortrag C. Lasshan

Vortrag Dr. L. Sause

Vortrag C. Thomeczek

Vortrag „Frankfurter Fehlerberichts- und Lernsystem für Hausarztpraxen
www.jeder-fehler-zaehlt.de
20. Juli 2005 NKG und ÄKN – Auch die Zweite gemeinsame Veranstaltung war ein voller Erfolg!
  Die mit dem Start in 2002 nun mittlerweile zur Tradition gewordene gemeinsame Veranstaltungsreihe der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen fand am 10.06.2005 unter dem Titel „Externe Qualitätssicherung – Interner Nutzen (Qualitätsverbesserung statt Datensammeln)“ ihre Fortsetzung.
...mehr Informationen
17. Juni 2005 2. ZQ-Forum Klinische Behandlungspfade am 30.Mai 2005
  Untenstehend finden Sie die Folien der Vorträge zum Download:
Patientenpfade - Die Erfahrungen im Krankenhaus Neustadt am Rübenberge

2. ZQ-Forum Klinische Behandlungspfade - „Wie soll es weitergehen?“

EDV-Lösungen zur Umsetzung Klinischer Behandlungspfade

Klinische BehandlungspfadeErfahrungsbericht aus dem Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover
17. Juni 2004 Der Nutzen macht´s
  Laden Sie sich hier die Folien der Vorträge zu der Veranstaltungsreihe der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) und der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) „Externe Qualitätssicherung – Interner Nutzen (Qualitätsverbesserung statt Datensammeln)“ vom 10.06.2005 herunter!
Externe Qualitätssicherung – interner Nutzen (P. Wenzlaff)
Inhouse-Schulung – Erfahrungsbericht (Dr. H. Stute)

Inhouse-Schulungen (Prof. W. Heidenreich)

Auswertungsunterstützung bei der Analyse klinikeigener Daten (Dr. Niemann)

Klinik im externen Qualitätsvergleich (Dr. Harms)

Klinikinterne Nutzung von Qualitätssicherungsdaten (C. Lassahn)

Erfahrungsbericht Inhouse-Schulung, Elbeklinikum Buxtehude

Umgang mit Daten und Ergebnissen der externen vergleichenden Qualitätssicherung (Dr. F.-M. Niemann)

Qualitätsmanagement – was ist das eigentlich? (Horwege)
6. April 2005 Bericht von der Jahresversammlung der Niedersächsischen Perinatalerhebung (NPE) am 11. Februar 2005
  Schon seit Jahren treffen sich die Chefärzte sowie weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den geburtshilflichen und neonatologischen Abteilungen einmal im Jahr zu einer Jahrestagung. Dieses Forum wird gern genutzt, sich über die Belange der Perinatal- und Neonatalerhebung hinausgehend auszutauschen.

Auch in diesem Jahr nahmen rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus niedersächsischen Krankenhäusern das Angebot wahr, sich im großen Vortragssaal der Ärztekammer einzufinden, um sich über Neues aus Gesundheitspolitik und Medizin sowie aus dem Bereich des Controlling zu informieren.

Wie üblich hat Herr Prof. Rauskolb als Vorsitzender der Ständigen Kommission mit seiner Begrüßung und dem anschließenden Rechenschaftsbericht den Startschuss für den Auftakt der Tagung gegeben. Es folgten Beiträge zum aktuellen Geschehen aus der Gesundheitspolitik, dabei stand der Gemeinsame Bundesausschuss im Mittelpunkt des von Frau Dr. Sens gehaltenen Vortrages. Danach gaben Herr Dr. Scharnetzky und Herr Prof. Sonntag einen Ausblick in die derzeit beratenen Mindestmengen für neonatologische Kliniken. Herr Prof. Harms stellte Analysen zur risikogerechten Versorgung in der Neonatologie vor. Den Abschluss der Plenarveranstaltung bildeten die Vorträge von Herrn Wenzlaff und Frau Berlage, die bereits auf der Tagung der leitenden Ärzte in Celle vorgestellt wurden, zu den Themen: Behandlungspfade in der Geburtshilfe – Ergebnisse aus der AG Pfade in Niedersachsen und Qualitätsbericht für die Krankenhäuser – Was ist zu tun?.

Auf reges Interesse trafen auch die Workshops: Mit Geburtshelfern und Interessierten an der Perinatalerhebung wurden die Themen “Codierung in der Geburtshilfe” und “Sectiorate in Deutschland: Tendenzen und Risiken” lebhaft diskutiert. Alle an der Neonatologie Interessierten traten über die “Codierung in der Neonatologie” und anschließend zum Thema “Qualitätsindikator in der Perinatalmedizin: Lungenreifebehandlung bei Frühgeburt (24 - 34 Wochen)” in den Dialog.

Silvia Berlage
14.Februar 2005

Vorträge zur Jahresversammlung


Behandlungspfade in der Geburtshilfe

Küster DRG Vortrag.ppt

Mindestmengen Scharnetzky

Mindestmengen Sonntag

Qualitätsbericht

Risokogerechte Versorgung

Workshop 2 Codierung in der Neonatologie.pdf

Workshop 3 Neuer Qualitaetsindikator Perinatalmedizin

Workshop 4 Amniozentese

Workshop 4 Sectiorate
6. April 2005 Erste Leitlinie als Wissensrepräsentation visualisiert:
Nationale Versorgungsleitlinie “Diabetes mellitus Typ II”
  Ab sofort bietet das Zentrum für Qualität und Management (ZQ) Ihnen die Möglichkeit, dieses neue und innovative Tool exklusiv zu testen.

Worum geht es, wer hat es entwickelt? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet Ihnen das ZQ hier!
...mehr Informationen
24. Februar 2005 Das neue "NPExtra 2003" im ZQ erhältlich!
  NPExtra 3003 (Version 1.1): Niedersächsische Perinatal-und Neonatalerhebung ist vom Zentum für Qualität und Management im Gesundheitswesen - Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen im Januar 2005 herausgegeben worden. Es ist mit der ISBN 3-937524-21-5 erhältlich.
10. Februar 2005 Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen – ein neuer Name für ein etabliertes Sachgebiet der Ärztekammer Niedersachsen
  Das Zentrum für Qualitätsmanagement der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) ist jetzt in „Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen“(ZQM) umbenannt worden. Diese Namensänderung berücksichtigt die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung des bereits 1996 bei der ÄKN etablierten Sachgebiets im Laufe der Jahre. Inzwischen gehört die gesamte Qualitätsentwicklung in Klinik und Praxis einschließlich der Kostenoptimierungsseminare für die Leistungserbringung zum umfangreichen Angebotsspektrum der Einrichtung. Auch unter der neuen Bezeichnung bleibt das ZQ aktuelle Informationsplattform und kompetenter Dienstleister auf diesem für die Ärztinnen und Ärzte in Niedersachsen so wichtigen Gebiet.

„Das Konzept des prozessorientierten Qualitätsmanagements, für das wir seit Jahren stehen, haben wir ebenfalls nach dem All- In- One- Prinzip in Richtung Integrierte Managementsysteme weiterentwickelt“, sagt die Leiterin des Zentrums, Dr. Brigitte Sens. „Die aktuellen Herausforderungen für alle Einrichtungen im Gesundheitswesens sind Qualität und Wirtschaftlichkeit, denen nur mit alltagstauglichen, nachhaltig in die Organisation eingebrachten Managementkonzepten zu begegnen ist. Hier ist vielfach der Fehler gemacht worden, das auch vom Gesetzgeber geforderte, kontinuierliche Qualitätsmanagement mit zusätzlichem Aufwand zu betreiben. Dieses Vorgehen ist weder zeitgemäß noch angemessen.“

Dennoch bleibt das ZQ bei dem bislang Erreichten nicht stehen. Mit neuen oder inhaltlich erweiterten Angeboten reagiert die Einrichtung auf den Qualitätsmananagementbedarf in Klinik und Praxis. Dazu gehören etwa eine umfangreiche Palette von Einzelseminaren zu Themen wie Risikomanagement in Klinik und Praxis, Beschwerdemanagement im Krankenhaus, Arzthaftungsrecht sowie die Leitungskompetenz von Führungskräften. Ferner stehen Qualifizierungsangebote zur kennzahlengestützten Unternehmensführung mit der Balanced Scorecard oder das Prozessmanagement und die Prozesskostenrechnung auf dem Programm. Der von der ÄKN ausgerichtete „Erste Niedersächsische Chefärztetag“ am 11. Februar 2005 in Hannover ist bereits nach der neuen Unternehmensphilosophie gestaltet worden. Bewährtes bleibt allerdings erhalten. Alle Projekte und das Kursprogramm „Ärztliches Qualitätsmanagement“ nach dem BÄK/KBV/AWMF-Curriculum laufen weiter bis bisher. Bei diesem Curriculum wurde soeben der 37. Stufe-III-Kurs abgeschlossen. Seit 1996 haben sich dabei fast 500 Teilnehmer für Führungsaufgaben im Qualitätsmanagement qualifiziert.
23. Dezember 2004 Chefarzt-Seminar
  Die drastischen Strukturveränderungen im Gesundheitswesen bringen neue Anforderungen mit sich, auf die insbesondere Führungskräfte zu reagieren haben: Mehr denn je ist der Chefarzt als Manager seiner Abteilung gefordert.

Zum einen muss er die organisationsrechtliche und finanzielle Basis für die von ihm geleitete Abteilung sichern, zum anderen Führungsqualitäten und Strategien beherrschen, mit denen er die Herausforderungen der Zukunft meistern kann. Damit der Spagat zwischen Qualität und Wirtschaftlichkeit gelingt, ist ein neues Rollenverständnis, aber auch ein hohes Maß an Sachkenntnis notwendig.

Die Chefarzt-Seminare richten sich an künftige und bereits in dieser Funktion tätige Chefärzte, die sich professionell für ihre Aufgaben qualifizieren wollen.

Das Zentrum für Qualität und Management der Ärztekammer Niedersachsen will in dieser Reihe hochwertige, praxisorientierte Seminare zu einer breiten Themenpalette anbieten, um diese zentralen Leistungsträger im Gesundheitswesen kompetent zu unterstützen.

1. Chefarzt-Tag der ÄKN
11. Februar 2005, 10:00 - 17:00 Uhr

Arzthaftungsrecht für leitende Ärzte
8. April 2005, 9:00 - 17:00 Uhr

Der leitende Arzt als Kostenmanager
26. Februar 2005, 9:00 - 17:00 Uhr


Für detaillierte Informationen zu den einzelnen Seminaren laden Sie sich bitte hier den Ankündigungsflyer herunter oder kontakten Sie uns unter Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen
Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen
Berliner Allee 20, 30175 Hannover

Angelika Multer-Meier
Telefon (0511) 380-2504
Fax (0511) 380-2118
angelika.multer-meier@zq-aekn.de
29. November 2004 Q E P - "Schnupperkurs" im ZQ!
  Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat mittlerweile ein Verfahren zum Qualitätsmanagement erarbeitet, das die spezifischen Belange der niedergelassenen Ärzte in den Vordergrund stellen soll: Q E P steht für Qualität und Entwicklung in Praxen.

Das ZQ bietet hierzu eine Einführungsveranstaltung an am

Mittwoch, den 16. März 2005, 15.00 - 18.00 Uhr,
Ärztehaus Hannover, Sitzungszimmer im Erdgeschoß (Goldener Saal).

Weitere Informationen hierzu folgen.
Wer sich bereits anmelden möchte (begrenzte Teilnehmerzahl!) wende sich bitte an das

Zentrum für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen
Sekretariat: Doris Flieger, Tel. (0511) 380-2506 oder per Email doris.flieger@zq-aekn.de
8. Oktober 2004 ZQ Mitglied im Autorenteam des Projekts "LearnART"
  Das von der Bundesärztekammer initiierte Projekt "LearnART" (=LErneinheiten zur Aktiven und Reaktiven Nutzung im ARzthelfer/-innen Training“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung , die Erprobung und die Durchführung von internetbasierten multimedialen Lerneinheiten für die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung von Arzthelfer/innen. Das Verhältnis von eLearning zum Präsenzanteil beträgt im Projekt 2:1.
Es sollen Lernkonstellationen für die Themenbereiche Praxismanagement, Qualitätsmanagement und Kommunikation bearbeitet werden.
Das Projekt wird vom Institut für Berufs-, Wirtschafts- und Sozialpädagogik der Universität Köln durchgeführt.
Die konstituierende Beiratssitzung fand am 29.09.2004 in Düsseldorf. Vorsitz und Geschäftsführung liegen bei der Bundesärztekammer (Vorsitz: Frau Dr. U. Auerswald und Frau Dr. C. Goesmann, Geschäftsführung. Frau R. Bristrup).
16. August 2004 Leitlinie Kinder-Diabetes
  Eine weitere Leitlinie – Leitlinie für Kinder-Diabetes – wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Danne (Kinderklinik Auf der Bult) mit Hilfe des Knowledge-Tool visualisiert.
16. August 2004 Neue Mitarbeiterin im ZQ
  Für die nächsten drei Jahre hat das ZQ Verstärkung bekommen. Frau Henriette Schleberger (Fachärztin für Anästhesie) wird mit 20 Stunden in der Woche schwerpunktmäßig das Projekt „Benchmarking Cystische Fibrose“ begleiten.
16. August 2004 Neu gestaltete ZQ-GmbH-Homepage
  Der Internetauftritt der ZQ GmbH wurde grundlegend aktualisiert. Seit Montag, 16. August 2004 präsentiert sich das Leistungsspektrum der ZQ GmbH in einem neuen Layout!
Mehr Informationen: www.zq-gmbh.de
2. August 2004
Antrag der DFG bewilligt!
DFG-Antrag: "Prozessorientierte Betreuung und Wohlbefinden von Gebärenden".
  Zusammenarbeit von Frau Dr. Mechthild Groß (Frauenklinik der MHH) als Hauptantragstellerin, Abteilung für Biometrie der MHH und des Zentrums für Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen (ZQ).

Das Ziel des Forschungsvorhabens liegt darin, die Wirkung geburtshilflicher Interventionen auf das Wohlbefinden und den Geburtsverlauf von Low-Risk-Gebärenden zu analysieren. Mit einem speziell zu erstellenden Dokumentationsinstrument und zusätzlichen Angaben der Gebärenden wird die Hypothese untersucht, dass die Dynamik des Gebärens eher von während der Geburt (intrapartal) variierenden Faktoren (Dauer der Eröffnungsphase und Behandlungsmaßnahmen während des Gebärens) und weniger von preexistierenden Faktoren wie Parität, Geburtsort oder Geburtsgewicht bestimmt wird.
Das gesamte Projekt ist über einen Zeitraum von 24 Monaten angelegt, wobei nach einer Pilotphase eine minutengenaue intrapartale Dokumentation entwickelt wird, mit der nachfolgend in der Hauptphase innerhalb und außerhalb von Kliniken Daten von den betreuenden Hebammen erhoben werden. Diese Daten werden hinsichtlich ihrer Einflussfaktoren und der Outcome-Parameter analysiert, wobei ferner Erfahrungen und Daten der Niedersächsischen Perinatalerhebung (NPE) und des Qualitätssicherungsverfahrens in der Außerklinischen Geburtshilfe herangezogen werden.

Für den gesamten Projektzeitraum wurde die Stelle eines/einer wissenschaftlichen Mitarbeiters/Mitarbeiterin bewilligt. Die Ständige Kommission der NPE und die Vertreterinnen der niedersächsischen Hebammen beurteilen den Ansatz sehr positiv, da mehr Informationen über Low-Risk-Gebärende gewonnen werden können. Beide haben beschlossen, das Forschungsvorhaben zu unterstützen.
1. Juli 2004 Qualitätssicherung in der Geburtshilfe
Was wird im Jahr 2004 in Niedersachsen geleistet?
  Dienstleistungsangebot für die teilnehmenden Kliniken:
Neben den Standard-Auswertungen, die im Rahmen der verpflichtend durchzuführenden Qualitätssicherungsmaßnahmen erstellt werden, leistet die Niedersächsische Perinatalerhebung vieles mehr zur Unterstützung und für das interne Qualitätsmanagement der teilnehmenden Abteilungen.

Bereits im letzten Jahr wurden zahlreiche Inhouse-Schulungen Qualitätsmanagement nach dem neuen Konzept erfolgreich in den niedersächsischen Krankenhäusern durchgeführt. Dieses Angebot ist für die geburtshilflichen und neonatologischen Abteilungen in Niedersachsen im Rahmen der Perinatal- und Neonatalerhebung kostenfrei. Neben Basiswissen im Bereich der gesetzlichen Grundlagen für die Qualitätssicherung und zur Methodik des Qualitätsmanagements wird besonders auf die Vorgehensweise bei der Optimierung der Behandlungsprozesse eingegangen. Klinische Behandlungspfade zur Verbesserung der Abläufe und der Rechtssicherheit (Risk management) werden dabei beispielhaft vorgestellt. Nicht zuletzt wird aber auch der geburtshilflichen oder neonatologischen Statistik der eigenen Klinik ein Schulungsteil gewidmet und diese mit Mitarbeitern(innen) der Abteilung interdisziplinär diskutiert. (www.zq-aekn.de)

Ein weiterer Schwerpunkt wird in diesem Jahr die Durchführung des Strukturierten Dialogs mit den an der Niedersächsischen Perinatalerhebung beteiligten geburtshilflichen Abteilungen sein. Ein Konzept dazu wurde am 01.07.2004 vom begleitenden Fachgremium, der Ständigen Kommission der NPE, festgelegt und beschlossen.

Die Vorbereitung der Jahresversammlung, die immer zum Jahresbeginn stattfindet, läuft bereits auf Hochtouren. Unter dem Motte „Wo drückt der Schuh“ sollen auch gezielt Themen aufgegriffen werden, die im Klinikalltag relevant sind. Zu nennen sind da etwa die Workshop-Angebote zur (DRG)-Codierung in Geburtshilfe und Neonatologie oder die Mindestmengenregelung.

Öffentlichkeitsarbeit:
Auf der „Münchener Konferenz für Qualitätssicherung in der Geburtshilfe, operativen Gynäkologie und Neonatologie“, die am 11./12. November 2004 stattfindet, sollen einem bundesweiten Publikum aus Niedersachsen, folgende Themen präsentiert werden:
- „Risikogerechte Versorgung von Frühgeborenen“ (Prof. Harms/Göttingen),
- „Lassen sich Daten der externen vergleichenden Qualitätssicherung für epidemiologische Studien nutzen?“ (Fr. Dr. Bartels, Hannover),
- „Zehn Jahre Zusammenführung Geburtshilfe und Neonatologie in Niedersachsen“ (Fr. Dr. Sens).

Darüber hinaus wird die Ständige Kommission bis zum Jahresende ein Buch als Resümee der Arbeiten der beiden Erhebungen (Niedersächsische Perinatal- und Neonatalerhebung) publizieren, in dem die Ergebnisse der umfassenden Analysen der vorliegenden zusammengeführten Daten von Mutter und Kind der Jahre 1991-2002 dargestellt werden.
19. Juni 2004 Fokusgruppe „Qualitätssicherung Mukoviszidose
  Der Geschäftsführende Beirat der „Qualitätssicherung Mukoviszidose“ hat beschlossen, als neues Element des Verfahrens „QS Mukoviszidose“, eine „Fokusgruppe“ zu etablieren. Der Arbeitsauftrag dieser Gruppe ist, unter dem Aspekt „Qualität der Versorgung aus Sicht der CF-Ambulanz“ neue konstruktive Vorschläge zur zielgerichteten Nutzung der Daten und Ergebnisse in den CF-Ambulanzen zu entwickeln. Die davon abgeleiteten Vorgaben für eine Modifikation der Datenerhebung und –auswertung sollen dem Wiss. Beirat als Diskussionsgrundlage für die Einleitung weiterer Maßnahmen in Richtung Optimierung / Verschlankung der Datensatzinhalte und -strukturen der „QS Mukoviszidose“ dienen. Bei den Vorüberlegungen zur Besetzung der Fokusgruppe wurde Wert darauf gelegt, dass die Teilnehmer bisher noch nicht in andere Arbeitsgruppen, Gremien oder sonstige Aktivitäten des Verfahrens eingebunden sind und somit frei und unabhängig innovative Ideen in das Projekt einbringen können.

Basierend auf einer bereits erfolgten „Kundenzufriedenheitsanalyse“ ist eine weitere gezielte Umfrage unter den teilnehmenden CF-Ambulanzen (derzeit 127) durchgeführt worden. Aus den Ambulanzen, die die konstruktivsten Vorschläge eingebracht haben, wird eine Arbeitsgruppe (bestehend aus max. 10 Personen) gebildet. Diese „Fokusgruppe“ erarbeitet ausgehend von den Umfrageergebnissen ein optimiertes Erhebungskonzept für die „QS Mukoviszidose“.

Damit soll ein weiterer Beitrag geleistet werden, eine optimale Datenbasis für die Gesundheitsberichterstattung zur Verfügung zu stellen und zur Qualitätsentwicklung in den CF-Ambulanzen beizutragen. Durch Analyse und Bewertung der mit dem optimierten Erhebungskonzept bereitgestellten Ergebnisse, wird eine ständige Verbesserung des internen Qualitätsmanagements sowie eine weitere Steigerung des Qualitätsbewusstseins angestrebt. Das langfristige Ziel ist eine messbare Qualitätsverbesserung in der Versorgung von CF-Patienten.
1. Juni 2004 Klinische Behandlungspfade
Ein neues Angebot im Leistungsspektrum des ZQ
  Neue Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen, insbesondere das neue Vergütungssystem (DRG), erfordern von den Krankenhäusern die Einführung neuer Managementstrategien. Damit gewinnt die Nutzung geeigneter Werkzeuge und Methoden zur effizienten Organisation der Behandlungsabläufe einen hohen Stellenwert. Optimierte Prozesse in den Hochleistungsorganisationen der Zukunft sind Voraussetzung, um im Wettbewerb bestehen und Leistungstransparenz liefern zu können. Eine konsequente Prozessorientierung der Einrichtung mit der Einführung klinischer Behandlungspfade steht im Vordergrund einer professionellen Umsetzung.

Wie bei allen innovativen Ansätzen und Methoden herrscht zur Zeit vielerorts eine große Unsicherheit hinsichtlich der Begriffe und der Vorgehensweisen, andererseits aber ein großer zeitlicher Druck. Aufgrund dieser Situation bietet das Zentrum für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen (ZQ) den Krankenhäusern Unterstützung in Form von Schulungen, Training und Umsetzungsanleitung bei der Einführung klinischer Behandlungspfade an.
Der verfolgte Ansatz geht davon aus, daß ein klinischer Behandlungspfad hausintern als ein verbindliches Steuerungsinstrument verstanden wird, das folgendes leistet:
- Beschreibung des optimalen Versorgungsweges eines speziellen Patiententyps (Diagnose, Symptomatik);
- Festlegung der zeitlichen Abfolge der entscheidenden diagnostischen und therapeutischen Leistungen;
- Berücksichtigung der interdisziplinären und interprofessionellen Aspekte;
- Umsetzung, Steuerung und ökonomische Bewertung der Behandlung.
Dabei wird die Entwicklung eines Pfades nach dem ärztlichen und pflegerischen „Stand der Kunst“ vom angestrebten Ergebnis ausgehend vorgenommen. Mit diesem Ansatz werden patientenbezogene Abläufe, viele Arbeitsinhalte und Aufgabenstellungen grundlegend geändert.

Das Standardangebot des ZQ an die Krankenhäuser besteht aus einem kompakten Schulungs- und Beratungspaket von drei halben Tagen.

Erster halber Tag:
Schulung des Konzeptes und der Methodik von interdisziplinären Behandlungspfaden sowie grundsätzlicher Elemente des Qualitätsmanagements.
Auswahl und Ziele des zu erstellenden Pfades.
Erarbeitung eines Projektplans für Analyse und Design des Pfades.
Zusammenstellung von Projektteams.
Strategie und Methode der Einführung des Pfades (PDCA-Zyklus).

Zweiter halber Tag:
Konkreter Pfadentwurf.
Dabei wird das Ideal eines Behandlungsablaufes als „die beste Behandlungsalternative“ für die jeweilige Einrichtung entsprechend ihrer Zielsetzung erstellt. Klinikinterne Strukturen werden dabei berücksichtigt und Schnittstellenprobleme analysiert.
Basierend auf diesem Erstentwurf werden noch notwendige Arbeitsaufgaben zur nachfolgenden selbständigen Vervollständigung des Pfades durch das hausinterne Projektteam festgelegt (Leitlinien, Richtlinien und Standards, Kosten- und Ressourcenkalkulation, Pfaddokumentation).

Dritter halber Tag:
Komplettierung und Fertigstellung der Pfaddokumentation. Festlegung des Prozederes der Pfadeinführung (Check – und Act-Phase des PDCA-Zyklus).

Ziel des ZQ –Angebotes ist es, exemplarisch einen optimalen Behandlungspfad mit entsprechender Dokumentation zu erarbeiten und den Weg in die Routineanwendung vorzubereiten. Gleichzeitig soll aber soviel methodisches Wissen und Erfahrung vermittelt werden, dass die Einrichtungen zukünftig weitestgehend selbständig in der Lage sind, Pfade professionell zu entwickeln und zu implementieren.

Individuelle, auf die Bedürfnisse des jeweiligen Krankenhauses zugeschnittene Angebote zur Unterstützung werden auf Anforderung ebenfalls zusammengestellt und durchgeführt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Silvia Berlage,
Zentrum für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
Einrichtung der Ärztekammer Niedersachsen
Postfach 4749
30047 Hannover

Telefon: 0049-(0)511-380-2508
Fax: 0049-(0)511-380-2118
Email: silvia.berlage@zq-aekn.de
oder zq@zq-aekn.de
15. April 2004 4. Treffen des Qualitätszirkels Geburtshilfe in Niedersachsen
  Am 15. April 2004 hat sich der mittlerweile etablierte Qualitätszirkel Geburtshilfe zum vierten Mal seit Bestehen getroffen. Erstmals traf sich die Gruppe geburtshilflicher Chefärzte im Jahr 2002 zu einem Austausch über die geburtshilfliche Statistik. Teilnehmer an diesem Qualitätszirkel sind die Mitglieder der Ständigen Kommission: Herr Prof. Dr. Grospietsch / Braunschweig, Frau Dr. Hüter-Löliger / Hildesheim, Herr Prof. Dr. Rauskolb / Northeim und Herr Prof. Dr. Schweppe / Westerstede. Außerdem hat Herr Prof. Dr. Heidenreich/Celle teilgenommen. Moderiert wird der Qualitätszirkel von Mitarbeitern des ZQ.

Die ersten Treffen dieser Gruppe von engagierten Ärzten wurden primär der Bewertung der neuen geburtshilflichen Statistik gewidmet, um Anregungen und Verbesserungen für das Statistikkonzept zu diskutieren und an die entsprechenden Gremien auf Landes- und Bundesebene weiterzuleiten. Weiterhin sollen die an der Niedersächsischen Perinatalerhebung teilnehmenden geburtshilflichen Abteilungen über eine optimierte Statistik valide Aussagen zu Ihrer Versorgungsqualität erhalten und geeignete qualitätsverbessernde Maßnahmen klinikintern umsetzen können.

Beim letzten Treffen wurden erstmals wichtige Kennzahlen der Ergebnisqualität betrachtet und anhand von Sonderauswertungen diskutiert. Auslöser dafür war die kritische Auseinandersetzung mit der geburtshilflichen Statistik, die für die Ergebnisparameter „Häufigkeit der Sectio“ und „Totgeburtenrate bei reifen Kindern“ auffällige Ergebnisse liefert. Ein kontinuierlicher Anstieg der Sectiorate kann landes- sowie bundesweit festgestellt werden. Der Qualitätszirkel hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung anhand von Sonderauswertungen hinsichtlich des Outcomes von Mutter und Kind zu analysieren. Ein weiteres Thema von gesundheitspolitischem Interesse ist die nach wie vor über Jahre gleich bleibende Totgeburtenrate bei reifen Kindern, die einen erheblichen Anteil der Perinatalen Mortalität ausmacht. Im Qualitätszirkel sollen mögliche Zusammenhänge, auf der Grundlage von Sonderauswertungen aus den niedersächsischen Perinataldaten, gesucht werden. Erste Auswertungen zu beiden Themen lagen bei diesem Treffen vor und ermöglichten den Einstieg in eine zu führende Diskussionen. Das nächste Treffen des Qualitätszirkels ist im August diesen Jahres geplant, auf dem eine tiefergehende Analyse der aufgezeigten Zusammenhänge geplant ist, wofür weitere Auswertungen vorgenommen werden sollen.
16. Februar 2004 Neues ZQ-Projekt zur Nachuntersuchung Frühgeborener Kinder <1000g Geburtsgewicht in Vorbereitung
  Auf der Jahresversammlung der Niedersächsischen Perinatalerhebung am 07.02.2004 wurde von Herrn Dr. Voss (Sozialpädiatrisches Zentrum Hannover, Kinderkrankenhaus Auf der Bult) und Herrn Prof. Harms (Universitäts-Kinderklinik Göttingen) ein neues Konzept für die Nachuntersuchung frühgeborener Kinder < 1.000 g Geburtsgewicht in Niedersachsen vorgestellt. Ein Hauptziel des Projektes ist eine Verbesserung der Versorgungsqualität der Frühgeborenen, die dadurch erreicht werden soll, dass alle Frühgeborenen < 1.000 g Geburtsgewicht an vier definierten Untersuchungszeitpunkten (6 Monate sowie 2, 5 und 10 Jahre nach Geburt des Kindes) von Fachärzten, möglichst in Sozialpädiatrischen Zentren, nach standardisierten Untersuchungsmethoden, nachuntersucht werden. Zur Zeit wird im Zentrum für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen der Projektplan erarbeitet. Als Starttermin wird der 01.01.2005 angestrebt.

Als großer Vorteil gegenüber früheren Projekten zum Thema Nachuntersuchung wird eine für Niedersachsen flächendeckende Analyse über einen ausgeweiteten Untersuchungszeitraum gesehen, so dass außer körperlichen Schwächen und Problemen in der Sprachentwicklung auch kognitive Schwächen der Kinder festgestellt sowie frühzeitig Maßnahmen vor dem Kindergartenbesuch und vor der Einschulung eingeleitet werden können. Ein langfristiges Ziel des Projektes ist eine Etablierung als Angebot der Regelversorgung (auch für „nicht-auffällige“ Frühgeborene < 1.000 g Geburtsgewicht). Damit wird der gesundheitspolitischen Forderung nach sektorübergreifenden Qualitätsentwicklungskonzepten Rechnung getragen.
19. Februar 2004 Informationsveranstaltung „Qualitätsmanagement in der Arztpraxis“ am 18. Februar 2004 in Hannover: voller Erfolg!
  Die gemeinsam von der KVN-Bezirksstelle Hannover und dem ZQ ausgerichtete Veranstaltung fand im nahezu vollbesetzten Vortragssaal des Ärztehauses statt: fast 180 Ärztinnen und Ärzte sowie viele Arzthelferinnen waren gekommen, um sich mit dem aktuellen (und noch ungeliebten) Thema „Qualitätsmanagement“ auseinanderzusetzen. Dr. Conrad F. Cimander, Vorsitzender der KVN-Bezirksstelle Hannover, machte auch gleich zu Beginn deutlich, dass die gesetzliche Vorgabe (seit 1.1.2004 sind gemäß § 135 a SGB V auch Vertragsärzte verpflichtet, „einrichtungsintern ein Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln“) das eine, die praxisindividuelle Ausgestaltung das andere sei. Er plädierte dafür, die Chancen zu nutzen, die sich aus der Gesetzgebung in Bezug auf neue Kooperationsformen wie Versorgungszentren und Integrierte Versorgung ergeben.

Zwei sehr praxisorientierte und lebendige Erfahrungsberichte machten klar, wie hilfreich und entlastend ein Qualitätsmanagement im Alltag sein kann:
Zunächst stellte Dr. Ralf Rohde-Kampmann, Allgemeinmediziner in Verden, seine Vorgehensweise vor, die sich stark an dem großen „Vorbild“, der EQA-preisgekrönten Zahnarztpraxis von Dr. Harr in der Schweiz orientiert: die Analyse von Stärken und Verbesserungspotentialen bildet den Ausgangspunkt für eine sehr teamorientierte Qualitätsentwicklung. Auch der Praxisinhaber profitiert selbstverständlich von verbesserten Abläufen und einem optimalen Zeitmanagement – gemessen am „Boss Satisfaction Index“ habe sich auch die „gefühlte Qualität“ der täglichen Arbeit als Hausarzt verbessert. Zudem gebe es keine Überstunden mehr, die Patientenzufriedenheit sei ebenfalls sehr hoch.

Ähnliches berichtete auch Dorothee Skiba, die die Entwicklung des Qualitätsmanagements in der Praxis ihres Vaters, Dr. Lothar Skiba, eng begleitet und mitgestaltet hatte. Diese internistische Praxis mit diabetologischem Schwerpunkt in Hannover ist seit gut einem Jahr nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Das sehr stringent und zielgerichtet aufgebaute Praxismanagementsystem setzt sehr stark auf die optimale Ablauf- und Arbeitsgestaltung in der Praxis, wozu viele kleine Anleitungen und Checklisten wertvolle Hilfe leisten. Daneben kommt aber auch die Kreativität nicht zu kurz: vom „Kummerkasten“ im Wartezimmer bis zur freundlich-humorvollen Aufforderung an die Patienten, an der Rezeption ein wenig Distanz zu wahren, hat das Praxisteam viele Ideen zur Qualitätsverbesserung umgesetzt. Die Grundlagen hierfür waren im Rahmen des 2. Kurses „Qualitätsmanagement in der Arztpraxis“ des ZQ gelegt worden.

Welche Möglichkeiten sich aktuell des Praxen eröffnen, Qualitätsmanagement in angemessener Form und ohne überbordende Bürokratie „leicht und lecker“ umzusetzen, stellte Brigitte Sens, Leiterin des Zentrums für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen der Ärztekammer Niedersachsen dar. Das Trainingskonzept „10 x 10“ bietet beispielsweise für 10 Praxen (je 1 Arzt und 1 Arzthelferin) an 10 Seminartagen die Möglichkeit, gleichermaßen fundierte wie alltagstaugliche QM-Konzepte maßgeschneidert für die eigene Praxis zu entwickeln. Darüber hinaus fördert das Vorgehen in den fachübergreifend zusammengesetzten Kursen den Erfahrungsaustausch der Praxen untereinander – und macht nicht zuletzt dadurch Spaß! Je nach Wunsch der Praxen können regional auch modifizierte Beratungsangebote entwickelt werden, z.B. 5 x 5, 6 x 6, 7 x 7 usw., auch bei der zeitlichen Gestaltung (an welchen Wochentagen über welchen Zeitraum) geht das ZQ auf die Wünsche der beteiligten Praxen ein.

Eines wurde in der Veranstaltung ganz deutlich: die gesetzliche Vorgabe zum Qualitätsmanagement in der Arztpraxis kann und wird keine hinreichende Motivation sein. Der Nutzen für Praxisinhaber und –team muß in einem schlanken und alltagstauglichen Konzept ganz im Vordergrund stehen. Insofern ist es für die Vertragsärzte wichtig zu wissen, dass die gesetzliche Vorschrift zunächst in einer Rahmenempfehlung konkretisiert werden muß, für die der gemäß § 91 SGB V neu errichtete „Gemeinsame Bundesausschuss“ zuständig ist. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung bereitet einen Vorschlag für die Ausgestaltung von praxisinternem Qualitätsmanagement vor. In Niedersachsen bahnt sich diesbezüglich eine enge Kooperation von ÄKN und KVN an, die die Formulierung eines Anforderungsprofils von Qualitätsmanagement in der Arztpraxis bzw. eine Empfehlung zur angemessenen Vorgehensweise zum Ziel hat.

Aktuelle Informationen hierzu finden Sie in der Märzausgabe des Niedersächsischen Ärzteblattes!


Brigitte Sens
8. Januar 2004 Erste Leitlinie als Wissensrepräsentation visualisiert:
Nationale Versorgungsleitlinie “Diabetes mellitus Typ 2”
Im Rahmen eines ZQ-Projektes wurde als erste medizinische Leitlinie die “Nationale Versorgungsleitlinie “Diabetes mellitus Typ 2” mit Instrumenten der Wissensarchitektur bearbeitet und graphisch dargestellt. Der Autor, Dr. Ralf Hardenberg, leitender Oberarzt der Diabetologie/Henriettenstiftung Hannover, arbeitete dabei mit dem von Prof. Dr. Stephan Breidenbach/Berlin entwickelten knowledgeTool zur Repräsentation und Visualierung komplexen Wissens. Die Anwendung derartiger Systeme gewinnt im Gesundheitswesen der Zukunft immer mehr an Bedeutung, wenn z.B. im Rahmen der Disease Management-Programme und einer stärker leitlinienorientierten Gesundheitsversorgung das aktuelle medizinische Wissen, “die beste verfügbare Evidenz”, im Arbeitszusammenhang schnell und für den Anwender unkompliziert abrufbar sein muß.

Das von Dr. Ralf Hardenberg und Tilo Wend erarbeitete Instrument unterstützt die Patientenversorgung bei Diabetes mellitus Typ 2 besonders durch die Vielfältigkeit in der Anwendung: das KnowledgeTool Diabetesleitlinie kann sowohl “still” hinter der DMP-Dokumentation liegen und ggf. bei unplausiblen, unvollständigen oder unvorteilhaften Therapieangaben als Signalgeber fungieren, aber auch als Lehr- und Lerninstrument eingesetzt werden. Insbesondere die Links zu Leitlinien-Datenbanken und Literatur via Internet werden als besonderer Vorteil angesehen.

Das ZQ unterstützt mit diesem innovativen Projekt die Praxisanwendung medizinischer Leitlinien. Der Arzt als Nutzer derartiger Wissenssysteme soll von der simplen Anwendung in der täglichen Praxis profitieren. Eine Präsentation der visualisierten Diabetes-Leitlinie ist im Rahmen des DDG-Kongresses (19.-22. Mai 2004 in Hannover) vorgesehen.
13. Oktober 2003 "Deutscher Preis für Qualität im Gesundheitswesen" geht an das Zentrum für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
  Der diesjährige "Deutsche Preis für Qualität im Gesundheitswesen" geht an das Zentrum für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Der Preis wurde am Samstag, dem 11. Oktober 2003 im Rahmen des "7. Deutschen Qualitätstags im Gesundheitswesen" in Frankfurt/Main verliehen.
Das ZQ wurde für seine besonderen Verdienste auf dem Gebiet der Verbreitung des Qualitätsmanagementgedankens im deutschen Gesundheitswesen und für die Initiativen zur Fortentwicklung des Qualitätsmanagements ausgezeichnet.
Stifter des Preises ist der Verleger Peter Hoffmann (pmi Verlag AG, Frankfurt). Eine Jury, bestehend aus
dem Beirat der Zeitschrift „Qualitätsmanagement in Klinik und Praxis“ ermittelte den Preisträger.
15. September 2003 KKH-Projekt „Vermeidung von Frühgeburten“
  Auf Initiative der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH, Hannover) ist ein Modellvorhaben zur Vermeidung von Frühgeburten entwickelt worden (nach Saling: wöchentliche vaginale Selbstmessung des pH-Wertes von der 12. bis zur 32 Schwangerschaftswoche durch die Schwangere mit einem speziellen Testhandschuh).

Es soll mit den Daten der Perinatalerhebung untersucht werden, ob das Ziel „Senkung der Frühgeburtenrate“ erreicht wird; ferner steht die Analyse ökonomischer Effekte im Mittelpunkt des Projekts. Durchgeführt wird das Modellvorhaben in den Bundesländern Niedersachsen, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Beteiligt sind neben der KKH, die BARMER Ersatzkasse, die Techniker Krankenkasse (TK) und die Hamburg Münchener Krankenkasse (HMK).

Für die Aufbereitung der Daten aus der Qualitätssicherung (anonymisierter Algorithmus) sind in den betreffenden Bundesländern die Projektgeschäftsstellen (in Niedersachsen das ZQ, auch als Koordinator für die anderen Bundesländer) eingebunden. Die wissenschaftliche Begleitevaluation wird vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsforschung (ISEG, Hannover) vorgenommen. Projektlaufzeit IV/2003 bis 31.12.2007.

Am 04.09.2003 hat das Bundesversicherungsamt BVA der KKH (Hannover) mitgeteilt, dass das vorgelegte Studienkonzept genehmigt wurde. Entsprechend der Studienplanung werden im Frühjahr 2005 erstmals Daten aus der Perinatalerhebung des Jahrgangs 2004 für eine Zwischenauswertung benötigt.
12. August 2003
Erster 10x10-Kurs startet!
Das neue ZQ-Beratungsangebot 10x10 wird erstmals in 10 Arztpraxen in Osnabrück umgesetzt. Nach diesem Konzept sollen niedergelassene Ärzte und Ärztinnen unterstützt werden, in ihrer Praxis ein Qualitätsmanagementsystem einzuführen. Beim Abschluss der 10 Beratungstermine im April 2004 soll ein QM-Handbuch vorliegen und eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 möglich sein.
27.6.2003 Erstmalig Neonatologische Klinikprofile
Zum ersten Mal nach Einführung der modifizierten Erhebung erhalten die an der Neonatalerhebung beteiligten niedersächsischen neonatologischen Abteilungen in diesem Sommer zusätzlich zu den Klinik- und Gesamtstatistiken die neonatologischen Klinikprofile, die den Kliniken (grafisch und numerisch) auf einen Blick eine Positionsbestimmung der eigenen Klinik im Vergleich zu allen beteiligten niedersächsischen Kliniken für zahlreiche neonatologische Kenngrößen ermöglicht.

Das Konzept für die Klinikprofile wurde vom Arbeitskreis der Neonatalerhebungen der Bundesländer erarbeitet und in mehreren nachfolgenden Arbeitsgruppensitzungen von Klinikern und Methodikern weiterentwickelt. Auf der Grundlage der Diskussionsergebnisse zweier Workshops im Rahmen von Jahresversammlungen der Niedersächsischen Perinatalerhebung wurde das Konzept darüber hinaus überarbeitet und optimiert. Basierend hierauf liegt nun die erste Fassung der neonatologischen Klinikprofile vor, die sich sehr eng an dieses Konzept hält.

Die Erstellung der Klinikprofile wird auch im Rahmen einer Auftragsverarbeitung für andere Bundesländer angeboten. Bei Interesse erhalten Sie weitere Informationen im ZQ.
Ihre Ansprechpartnerin ist Gabriele Damm
E-Mail: gabriele.damm@zq-aekn.de
Tel. 0511/380-2507.
24.6.2003 Überwachungsaudit erfolgreich verlaufen!
Am 23. Juni 2003 fand im ZQ das jährliche Überwachungsaudit statt. Dabei wurde vom externen Auditor, Edgar Stehning von RWTÜV, insbesondere der kontinuierliche Verbesserungsprozess und die Analyse der Kundenzufriedenheit in allen Bereichen des ZQ überprüft – für die derzeitige „QM-Beauftragte“ Regina Wietrychowski eine Premiere.
Für zertifizierte Einrichtungen sind Überwachungsaudit zwingend vorgeschrieben.
Das prozessorientierte Qualitätsmanagement-System im ZQ bildet alle relevanten Kern- und Unterstützungsprozesse des Leistungsspektrums ab, wie z. B. die Durchführung der Niedersächsischen Perinatal- und Neonatalerhebung oder der QM-Kurse. Im vergangenen Jahr wurde das ZQ nach der neuen DIN EN ISO 9001:2000 re-zertifiziert.
17.6.2003 Strategiepapier "QS Mukoviszidose"
Im Jahre 1995 wurden die in Frankfurt geführte Mukoviszidose-Jahresstatistik und das in Dresden geführte Mukoviszidose-Register unter Berücksichtigung der Ergebnisse der multizentrischen Mukoviszidose-Verbundstudie in das Projekt "Qualitätssicherung Mukoviszidose" übergeführt. Über die reine Registerfunktion hinaus ist wichtigstes Ziel dieses Projekts die Verbesserung der Versorgungsqualität auf Struktur-, Prozeß- und Ergebnisebene. Die Kooperationsbereitschaft der deutschen Mukoviszidose- Einrichtungen und der Kooperationsvertrag zwischen dem Mukoviszidose e. V., Bonn, und dem Zentrum für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Hannover, stellen das Projekt bis zum Jahre 2006 auf eine feste Basis.
Das Strategiepapier richtet sich an CF-Ambulanzen, CF-Patienten und deren Angehörige sowie Verbände und Institutionen im Gesundheitswesen und dient im wesentlichen der weiteren Bekanntmachung des Projektes "Qualitätssicherung Mukoviszidose". Das Strategiepapier stellt eine Zwischenbilanz des bisher erreichten dar und zeigt weitere Ziele, Verbesserungspotentiale des Projektes sowie Zukunftsvisionen auf.
Bei Interesse können Sie das Strategiepapier im ZQ bei Oliver Busse unter der Emailadresse oliver.busse@zq-aekn.de oder direkt beim Mukoviszidose e.V. unter info@mukoviszidose-ev.de kostenlos anfordern!
12.05.2003 ZQ-Leitung in den Vorstand der GQMG gewählt
Auf der diesjährigen Jahresversammlung der Gesellschaft für QualitätsManagement in der Gesundheitsversorgung (GQMG) in Wiesbaden wurde Brigitte Sens, Leiterin des Zentrums für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, in den Vorstand gewählt. Als Vorsitzender wiedergewählt wurde Prof. Dr. Matthias Schrappe/Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Marburg. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Dr. Ursel König, Dr. Maria Eberlein-Gonska wurde mit großer Mehrheit als Geschäftsführerin bestätigt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Prof. Dr. Dieter Conen, Dr. Marco Halber, Dr. Carsten Leffmann, Dr. Ingrid Seyfarth-Metzger und Annette Weinert.
08.05.2003
Das genormte Krankenhaus ... trotz Zertifizierung nach KTQ® zum Qualitätsmanagement ... Die Vorträge dieser Veranstaltung zum downloaden
  Die Veranstaltung “Das genormte Krankenhaus - ... trotz Zertifizierung nach KTQ® zum Qualitätsmanagement ...” bei der Ärztekammer Niedersachsen war ein voller Erfolg. Die Vorträge von diesem Tag können Sie sich hier anschauen und als PDF-Datei herunterladen.

Kritische Zwischenbilanz zum Zertifizierungsverfahren KTQ® von Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Kolkmann ...hier klicken

Transparenz und Qualität in der stationären Versorgung von Wolfgang Griese ...hier klicken

Stellenwert individueller Wertkonzepte und ethischer Überzeugungen für das Krankenhaus der Zukunft von Prof. Dr. Dr. Eckhard Nagel ...hier klicken

Zertifikat – und dann? Der Weg zur Zertifizierung nach KTQ® und proCumCert und darüber hinaus von Rudi Fissmann, Ralf Döhr und Heiner Hehemann ...hier klicken

Zertifikat – und wie? Praxisbericht eines Visitorenteams von Heinz-Otto Nargorny ...hier klicken, Elisabeth Hückelheim ...hier klicken und PD Dr. Jürgen Pauletzky ...hier klicken

Die Auswirkungen des Fallpauschalensystems auf die Krankenhäuser in Niedersachsen: Analyse der Vorgaben von Mindesmengen von Dr. Ernst Bruckenberger finden Sie auf folgender Homepage www.bruckenberger.de
14.04.2003 Zweiter Block des Chefarzt-Seminars "Neue Anforderungen an den Chefarzt der Zukunft" mit sehr guter Resonanz abgeschlossen
  Vom 03.-05.04.2003 fand der zweite Block des Chefarzt-Seminars "Neue Anforderungen an den Chefarzt der Zukunft" statt. Veranstaltet wurde dieses Seminar vom Zentrum für Qualitätsmangement im Gesundheitswesen und der Akademie für Ärztliche Fortbildung . Die Veranstaltung war komplett ausgebucht und konnte mit sehr guter Resonanz der Teilnehmer abgeschlossen werden.
14.04.2003 ZQ auf GQMG-Jahrestagung
  Vom 08. - 10.05.2003 findet in Wiesbaden die diesjährige Jahrestagung der GQMG statt. In der Session "Zertifizierung / Selbstbewertung" wird Brigitte Sens, die Leiterin des Zentrums für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen zum Thema "'All in one' - Prozessorientierung als Basis integrierter Managementsysteme" referieren.
11.04.2003 ZQ auf dem Symposium für Medizinische Dokumentation und Pflegeberufe stark vertreten
  Das ZQ war auf dem "Symposium für Medizinische Dokumentation und Pflegeberufe" am 27. und 28.03.2003 in Hamburg mit vier Vorträgen präsent. Die jeweiligen Sessions waren gut besucht und die Vorträge sind vom Auditorium sehr positiv aufgenommen worden.

Laden Sie sich hier die Vorträge als PDF auf Ihre Festplatte:

"Qualitätssicherung Mukoviszidose / Mit Motivation zum Erfolg!" (Dipl.-Dok. Oliver Busse) Hier klicken

"Qualität zu eigenen Sache machen" (Dipl.-Dok. Regina Wietrychowski) Hier klicken

"Q7 und U7: Prozessorientierung leicht gemacht" (Dipl.-Dok. Gaby Damm) Hier klicken

"Inhouse-Schulung Qualitätsmanagement" eine neue Aufgabe für Dokumentare? (Dipl.-Dok. Silvia Berlage)
25.03.2003 Forum Qualitätsmanagement
  Neuer Termin!!! Forum Qualitätsmanagement am 11. Juni 2003.
10.03.2003
"Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung in einer allgemeinmedizinischen Praxis - eine empirische Studie"
  Von Frau Dr. Edith Kramer wurde eine Abschlussarbeit im Studiengang "Health Care Management" an der Philipps-Universität-Marburg mit Titel " Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung in einer allgemeinmedizinischen Praxis - eine empirische Studie" vorgelegt. Begleitet wurde die Arbeit vom ZQ, weil die Befragung mit dem vom ZQ entwickelten Modul in einer großen Praxisgemeinschaft, durchgeführt wurde. In der Praxisgemeinschaft sind 4 Fachärzte, 2 Assistenzärzte und 37 weitere MitarbeiterInnen tätig. Im ersten Halbjahr 2001 wurde ein Pretest mit dem Befragungsinstrument durchgeführt und im 2. Halbjahr erfolgte der Einsatz der Befragung.
10.03.2003 Aktueller Literaturhinweis:
„Alle reden von Qualität und Qualitätsmanagement – aber meinen wir das gleiche?“
  Gerade erschienen ist die 2., völlig überarbeitete Auflage einer Qualitätsterminologie "Begriffe und Konzepte des Qualitätsmanagements" der GMDS-Arbeitsgruppe "Qualitätsmanagement in der Medizin" als Heft 1/2003 der Zeitschrift "Informatik, Biometrie und Epidemiologie in Medizin und Biologie", dem sog. "Silberfisch". Das Ziel ist ein einheitlicher Sprachgebrauch im Gesundheitswesen.

Die Gliederung des 60-seitigen Glossars umfasst

Qualitätsbezogene Begriffe
(Qualität, Qualitätsmerkmal, Anforderung, Fähigkeit... Richtlinie, Leitlinie, Empfehlung...),
(Qualitäts)bewertungsbezogene Begriffe
(Bewertung, Wirksamkeit, Effizienz, Qualitätsindikator, Audit, Peer review, Zertifizierung, Akkreditierung...),
Qualitätsmanagementbezogene Begriffe
(Qualitätsmanagement, QM-System ... Ständige Verbesserung, Qualitätszirkel, Benchmarking...)

und erläutert diese bezogen auf das Gesundheitswesen. Damit hat die GMDS-Arbeitsgruppe "Qualitätsmanagement in der Medizin" unter Leitung von Brigitte Sens und Burkhard Fischer in einer Gruppe namhafter Autoren das neue Standardwerk für die Erläuterung grundlegender Qualitätsbegriffe mit Verweisen auf weiterführende Literatur, Institutionen und Fachgesellschaften sowie Internet-Adressen vorgelegt.

Es ist zu beziehen über die GMDS-Geschäftsstelle (6,90 €) GMDS@dgn.de
05.03.2003 Auditorentraining
  Am Samstag, den 08.03.2003 findet ein Auditorentraining statt, bei dem die Teilnehmer aufbauend auf die Kurse zum ärztlichen Qualitätsmangement nach einer Prüfung den Abschluß "Systemauditor" erzielen können.
05.03.2003 Chefarzt-Seminar mit sehr guter Resonanz
  Es findet z.Zt. das Chefarzt-Seminar "Neue Anforderungen an den Chefarzt der Zukunft" veranstaltet vom Zentrum für Qualitätsmangement im Gesundheitswesen und der Akademie für Ärztliche Fortbildung statt. Der erste Block des komplett ausgebuchten Seminars, der am 28.02 und 01.03.2003 im Ärztehaus durchgeführt wurde, konnte mit sehr guter Resonanz der Teilnehmer abgeschlossen werden. Der zweite Block findet am 03.-05.04.2003 statt.
03.03.2003 REFA-Kongress 2003 in Berlin - Veränderungsprozesse im Unternehmen aktiv gestalten
  Der 3. REFA-Kongress Arbeitsorganisation 2003 am 21. und 22. Mai in Berlin, Hotel Berlin, hat das Thema „Durchgängiges Prozessmanagement – Erfolgskonzept in Wirtschaft, Verwaltung und Dienstleistung“. Experten verdeutlichen anhand von Best-Practice-Beispielen aus unterschiedlichen Industrie- und Dienstleistungsbereichen Methoden, Wege und Werkzeuge, mit denen Veränderungsprozesse erfolgreich eingeleitet, durchgeführt und gelebt werden.

Heute stellen sich für die Unternehmen aller Branchen, für den Dienstleistungs- und Verwaltungsbereich sowie für die Öffentlichen Dienste gleichermaßen entscheidende Fragen, die einer Erfolg versprechenden Antwort bedürfen:
- Welche bewährten und welche innovativen Instrumente stellen die Wirksamkeit und den Erfolg der Veränderungsprozesse sicher?
- Welche rationellen Formen der Organisation müssen eingeführt werden?
- Wie muss die prozessorientierte Arbeitsorganisation in den Branchen umgesetzt werden?
- Wie können die Markt-, Kunden- und gesellschaftlichen Anforderungen erreicht werden?

Der Kongress bietet sechs Foren zu den Bereichen Produktion, Dienstleistung und Verwaltung, eLearning, Fahrzeugbau, Gesundheitsmanagement und Wissensmanagement.

Im Rahmen der REFA-Kernkompetenz kommt der Prozessorientierten Arbeitsorganisation eine zielführende Rolle zu. Das zeigen auch Präsentationen aus verschiedenen Branchen im Ausstellungsbereich des Kongresses. Betriebsbesichtigungen und ein attraktives Rahmenprogramm für Begleitpersonen runden das Kongressangebot ab.

ProspektBerlin2003

Informationen und Anmeldung: REFA Bundesverband e.V., Helga Pfaff,
Wittichstr. 2, 64295 Darmstadt, Tel: (0 61 51) 88 01-153, Fax:(0 61 51)
88 01 260, E-Mail: presse@refa.de , www.refa.de
13.02.2003
"Informationen rund um QM" zum Download bereitgestellt
  Die aktualisierte Ausgabe der ZQ-Broschüre "Informationen rund um QM" steht ab sofort zum Download bereit. Beinhaltet sind eine umfassende Sammlungen von Links zu QM Internetseiten, Literaturangaben zu QM, u.v.m.

Laden Sie sich hier das PDF-File auf Ihre Festplatte!
21.01.2003 NEU! Downloadbereich auf den Seiten der Qualitätssicherung Mukoviszidose
  In diesem neuen Downloadbereich stellen wir Ihnen alle Informationen und Tools, die Sie zum Arbeiten für die QS Mukoviszidose benötigen, zur Verfügung. Von Installationsanleitungen für das Patientendokumentationsprogramm CFAS, über den Newsletter, bis hin zu notwendigen aktuellen Tools und Ergänzungssoftware-Updates (z.B. die aktuelle BDE-Version), die Sie zum arbeiten mit CFAS benötigen!
Zum Downloadbereich
07.01.2003 Jahresversammlung der Niedersächsischen Perinatalerhebung am 01.02.2003
  Am 01.02.2003 findet ab 9.00 Uhr die Jahresversammlung der Niedersächsischen Perintalerhebung im Vortragssaal des Ärztehauses in Hannover statt
Mehr Informationen
19.12.2002 Abschlußbericht “Technisierung der “normalen” Geburt – Intervention im Kreißsaal
  Der Abschlussbericht des Projekts "Technisierung der "normalen" Geburt -Interventionen im Kreißsaal -", das von der Universität Osnabrück, Fachbereich 8, Humanwissenschaften - Gesundheitswissenschaften (Prof. Dr. med. Beate Schücking) durchgeführt wurde, liegt vor. Das Zentrum für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen war Kooperationspartner in diesem Projekt, da unter anderem auch Daten der Niedersächsischen Perinatalerhebung von 1987 - 1999 innerhalb dieses Projekts ausgewertet wurden. Neben methodischer Beratung durch das ZQ hospitierte Frau Clarissa Schwarz im Rahmen ihrer Dissertation für einige Wochen im ZQ.
(Teil) Ergebnisse des Projekts sind schon auf verschiedenen Tagungen / Veranstaltungen präsentiert worden. Weitere Publikationen sind in Vorbereitung.
11.12.2002 Am Mittwoch, 11.12.2002, findet die nächste Vorstandssitzung der
Qualitätsinitiative (Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im
Gesundheitswesen) statt.
11.12.2002 In der Woche vom 09.12. - 13.12.2002 findet der letzte Abschlusskurs
"Ärztliches Qualitätsmanagement Stufe III" des Jahres 2002 statt.
11.12.2002
ZQ mit vier Vorträgen auf dem Symposium für Medizinische Dokumentation und Pflegeberufe in Hamburg
  Auf dem Symposium für Medizinische Dokumentation und Pflegeberufe am
27./28.03.2003 in Hamburg werden die biowissenschaftlichen Dokumentare des
ZQ mit vier Vorträgen vertreten sein:

S. Berlage: Inhouse-Schulungen Qualitätsmanagement - eine neue Aufgabe für
Dokumentare? Konzept und Erfahrungsbericht des ZQ-Angebots für
geburtshilfliche und neonatologische Abteilungen in Niedersachsen.

O. Busse: Qualitätssicherrung Mukoviszidose - Mit Motivation zum Erfolg! Bericht von innovativen Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikation mit den Einrichtungen (u.a. Newsletter, etc.).

R. Wietrychowski: Qualität zur eigenen Sache machen. Initiativen und Maßnahmen der Hebammen/Geburtshäuser in der außerklinischen Geburtshilfe.

G. Damm: Q7 und M7: Prozessorientierung leicht gemacht. Qualitäts- und Managementwerkzeuge für das prozessorientierte Qualitätsmanagement.
03.09.2002 Kurzbericht “Forum Qualität in der Gesundheitsversorgung VII” am 30.
-31.08.2002
  Die Veranstaltung war insgesamt sehr gut besucht. Am Freitag, den 30.08.,mit dem Schwerpunkt im Krankenhausbereich wurden ca. 180 Teilnehmer/innen und am Sonnabend, 31.08. mit dem Schwerpunkt Arztpraxis ca. 75Teilnehmer/innen gezählt. Die Resonanz war bezüglich der Themen- und Referentenauswahl sehr positiv. Nicht nur die Vielfalt und die bunte, aber dennoch gut abgestimmte Mischung der Themen (Prozessoptimierung, Clinical pathways, Umweltmanagement, Externe Qualitätssicherung, KTQ und die sehr anschaulichen Berichte aus "Preisträger-Kranbkenhäusern" am Freitag und vernetzte Versorgung, Internet-Präsentation, professionelle Praxisführung, Erharungsbericht aus einer zertifizierten Arztpraxis und der Vortrag des esten EQA-Preisträgers im Gesundheitswesens (eine Zahnarztpraxis aus der Schweiz am Sonnabend), sondern auch die sehr unterschiedlich gestalteten, zur Diskussion anregenden Vorträge trugen dazu bei, dass jeder "etwas mit nach Hause nehmen konnte". Ein ausführlicher Bericht wird in Kürze publiziert.
03.09.2002 Das Projekt Schädel-Hirn-Trauma (SHT) geht auf die Zielgerade.
  Auf der Beiratssitzung im August 2002 wurde der Abschluss der Basisdatenerhebung (Initiale, stationäre und rehabilitative Versorgung) festgelegt. Es wurdenin den beiden Studienregionen Hannover (> 95%) und Münster (> 85%) extrem hohe Erfassungsgrade erzielt. Derzeit läuft in den Einrichtungen nur noch die abschliessende Nachbefragung der Patienten bezüglich des Langzeitergebnisses (Ende 10/2002). Diese gute Datenbasis und erste Zwischenergebnisse mit großem externen Interesse führten in der Beiratssitzung zu dem Beschluss, den geplanten Abschlussbericht zu einem Buch (ca. 250 Seiten) auszuarbeiten und entsprechend zu publizieren.
Erscheinungsdatum = Frühjahr 2003.
26.08.2002 Qualitätszirkel Geburtshilfe in Niedersachsen
  Am 29. Mai 2002 hat sich erstmals eine Gruppe geburtshilflicher Chefärzte zu einem Austausch über die geburtshilfliche Statistik des Jahrgangs 2000 getroffen. Teilnehmer an diesem Qualitätszirkel waren die Mitglieder der Ständigen Kommission: Herr Prof. Dr. Grospietsch/Braunschweig, Frau Dr. Hüter-Löliger/Hildesheim, Herr Prof. Dr. Rauskolb und Herr Prof. Dr. Schweppe. Außerdem hat Herr Prof. Dr. Heidenreich/Celle teilgenommen. Moderiert wurde der Quailitätszirkel von Frau Berlage und Herrn Wenzlaff.

In dieser Runde wurde etwa eine Stunde darauf verwandt, Ziele für die Qualitätszirkelarbeit insgesamt und Ziele für die eigene Klinik zu entwickeln. Als übergreifendes Ziele wurden von allen Anwesenden die Evaluation der Statistik und die Qualitätsverbesserung im Sinne eines Gewinns für die Patienten und die Einrichtung gesehen. Weitere Ziele, die für die eigene Einrichtung formuliert wurden waren z.B. das Aufspüren von Problemen in der eigenen Klinik durch Interpretation der eigenen Statistik und daraus resultierend die Verbesserung organisatorischer Abläufe.

Anschließend wurden in einem zeitlichen Rahmen von zwei Stunden die eigenen Klinikergebnisse anhand ausgewählter Daten aus Kapitel 1 (Übersicht), Kapitel 2 (Qualitätsindikatoren) und aus dem Kapitel 3 (Prozessqualität) vergleichend diskutiert und bewertet. Einige interessante Daten und Entwicklungen in der Geburtshilfe konnten abgeleitet werden, woraus sich Erkenntnisse für eine Verbesserung der Landesstatistik ergaben.

In einer abschließenden Bewertung des Treffens wurde von allen mitgeteilt, dass ein Anschlusstreffen im Herbst sinnvoll und wünschenswert wäre.
19.08.2002 Neuigkeiten
  Beiratssitzung des SHT-Projektes am Montag, 19.08.2002. Themen sind u. a. die Abstimmung über den Abschluss der Basiserhebung und die Konzeption des Endberichtes, der Ende des Jahres fertiggestellt werden soll.

Begriffe und Konzepte des Qualitätsmanagements
Die GMDS-Arbeitsgruppe “Qualitätsmanagement in der Medizin” (Vorsitz: B. Sens) hat das Glossar “Begriffe und Konzepte des Qualitätsmanagements” umfassend überarbeitet. Das im deutschsprachigen Raum einmalige Nachschlagewerk ist voraussichtlich im Oktober erhältlich.

Preisverleihung
Der Preis der Qualitätsinitiative wird am 30.10.2002 verliehen. Insgesamt haben sich fünf Einrichtungen um den Preis beworben. Mehr Informationen unter www.qualitaetsinitiative .de
12.08.2002
Sommerpause der QM-Kurse ist beendet
  Die Sommerpause der QM-Kurse im ZQ ist beendet. Am letzten Wochenende
fand schon der zweite Block von "Qualitätsmanagement in der Arztpraxis" statt. Montag, den 12.08.2002, begannen mit dem 26. Stufe III Kurs die Kurse zum "Ärztlichen
Qualitätsmanagement" - nahezu durchgehend bis zum Jahresende!
10.07.2002 Auswertung der Umfrage zum Mutterschutz 2001/2002 durch das ZQ
  Es gab ca. 900 Antworten, überwiegend von Ärztinnen/Ärzten aus dem Klinikbereich. Grundtenor ist eine positive Bewertung der Schutzfunktion der Richtlinien, aber auf der anderen Seite auch ein ausgeprägter Wunsch nach individuelleren Gestaltungsmöglichkeiten für die Schwangeren; nicht zu starke Restriktionen. Die Auswertungsergebnisse werden derzeit detailliert analysiert und interpretiert. Ein ausführlicher Ergebnisbericht ist für den Herbst 2002 geplant.
Für die Leitung, Durchführung und Organisation der Umfrage war Frau Prof. E. Merkle, Stuttgart, verantwortlich.
02.07.2002 Erfassung der Obdachlosenversorgung in "grün" / Neue Dokumentationskarte ab 01.07.2002
  Im Rahmen des Projektes "Aufsuchende Gesundheitsfürsorge für Obdachlose in Hannover" ist ab dem 1. Juli 2002 eine neue hellgrüne Dokumentationskarte für die soziodemographische und medizinische Erfassung obdachloser Patientinnen und Patienten in den verschiedenen Einrichtungen der aufsuchenden Gesundheitsfürsorge im Umlauf. Sie ersetzt die seit dem 1. Oktober 2001 zu verwendende orangefarbene Karte. Gemäß der Arbeitsgruppensitzung am 4. März 2002 in der Ärztekammer Niedersachsen wurde die Dokumentationskarte in zwei Punkten geändert: Wiederaufnahme der Frage nach der Versorgungsperson - in Zukunft sollen wieder alle medizinischen Kontakte dokumentiert werden - und nach Genehmigung des Landesschutzbeauftragten für den Datenschutz in Niedersachsen die Neuaufnahme der Frage nach den Namensinitialen und dem Geburtsjahr bei Patientenbetreuung unter Beteiligung einer ärztlichen Person - mit dieser Frage sollen fallbezogene Krankheits- und Versorgungsverläufe, Therapieoptionen und Kostenabschätzungen ermöglicht werden.

Weitere Informationen:
Frank Glowienka-Wiedenroth, Zentrum für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
28. 06. 2002 Neues Fortbildungsangebot: Refresher-Kurs “Qualitätsmanagement” - für alle Absolventen der Kurse “Ärztliches Qualitätsmanagement”, Stufe III
   
28.06.2002 Forum Qualität in der Gesundheitsversorgung No. VII / Vorwärts nach weit! Gewinner eines European Quality Awards zu Gast
  Das Forum mit einer Vielzahl an Informationen von Praktikern und ausgewiesenen Experten sowie diesmal mit dem 1. Gewinner eines European Quality Award im Gesundheitswesen!


  • Frischer Wind im Gesundheitswesen!
  • Neue Wege beschreiten!
  • Vorwärts nach weit!


Der gesundheitspolitische Rahmen ist gesteckt – allein die “Deckel” sind noch zu und alle stöhnen. Aber: wer nach Zukunftssicherung, also nach Exzellenz strebt, hat die Überlegungen, wie man Qualität und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut bringt, längst hinter sich gelassen und positioniert sich am Markt. Die Frage “Wozu jetzt auch noch Qualitätsmanagement?” ist bereits von innovativen und nachhaltig in das Unternehmen – und sei es auch der Mikrokosmos “Arztpraxis” – integrierten Managementansätzen überholt worden.

Proaktives Handeln ist gefragt!

Das Programm ist erstmals sektorenübergreifend und zweitägig gestaltet, wobei der 30.08.2002 sich schwerpunktmäßig an Vertreter der Krankenhäuser, der 31.08.2002 sich mehr an Praxisteams richtet. Die Veranstaltung ist ein Serviceangebot der Ärztekammer Niedersachsen – die Teilnahme somit kostenfrei!
16.05.2002
Ärztinnen antworten
  Die Ergebnisse der Befragung bei den niedersächsischen Ärztinnen werden im Rahmen des Deutschen Ärztetages in Rostock auf einem Poster präsentiert. Insgesamt haben 1605 Ärztinnen an der Befragung teilgenommen; dies entspricht einer Rücklaufrate von 54,8% .
25.03.2002 Regelwerk "QS Mukoviszidose" erstellt und freigegeben!
  Seit dem 31.01.2002 ist das Regelwerk "QS Mukoviszidose" zur Regelung des Datenhandlings für externe Auswertungen mit Daten aus der "Qualitätssicherung Mukoviszidose" fertiggestellt. Mediziner, vorzugsweise mit Schwerpunkt Mukoviszidose, können beim "Wiss. Beirat Qualitässicherung Mukoviszidose" Änträge für Sonderauswertungen einreichen und unter Beachtung des Regelwerkes Daten aus dem Projekt erhalten. Eine Finanzierung kann nicht gewährleistet werden, ist aber prinzipiell nicht ausgeschlossen.

Für mehr Informationen senden Sie bitte eine Email an Dipl.-Dok. Oliver Busse
E-Mail: oliver.busse@zq-aekn.de

Hier können Sie das Regelwerk downloaden
19.03.2002 Ärztinnen antworten
  Die Rücklaufquote der Befragung der niedergelassenen Ärztinnen in Niedersachsen beträgt nach zwei Wochen 43 %.
13.03.2002 Ärztinnen antworten
  Die Rücklaufquote der Befragung der niedergelassenen Ärztinnen in Niedersachsen beträgt nach einer Woche 33 %.
06.03.2002 Ärztinnen in Niedersachsen werden befragt
  Ein Fragebogen zur Situation von niedergelassenen Ärztinnen in Niedersachsen ist heute vom ZQ an die 2.947 niedergelassenen Ärztinnen in Niedersachsen laut Ärztestatistik vom 31. Dezember 2001 versandt worden. Initiiert wurde diese Befragung von Frau Dr. med. Goesmann, stellvertretende Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, für die Umsetzung, Durchführung und Auswertung ist das ZQ verantwortlich Es werden Fragen zur Person, persönlichen und beruflichen Situation und die Beurteilung dieser erfragt. Die Ergebnisse werden auf dem Deutschen Ärztetag Ende Mai in Rostock vorgestellt.
21.12.2001 Verlängerung SHT-Projekt
  Das Kuratorium ZNS, Bonn, stimmte einem Antrag des ZQ auf Verlängerung des SHT-Projektes um sechs Monate zu. Neben der Möglichkeit der Erfassung des Outcomes von Langzeitpatienten von bis zu zwölf Monaten in der Rehabilitation ist vor allem die Optimierung der Antwortrate in der Patientenbefragung etwa ein Jahr nach stattgehabtem Unfall mittels eines Telefoninterviews geplant. SHT-Projekt