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| Integriertes Managementsystem |
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"Managementsystem zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich der Qualität, des Umweltschutzes, des Arbeitsschutzes und weiterer Komponenten."
GMDS-AG „Qualitätssicherung in der Medizin“ 2006 (nach DIN EN ISO 9000:2005, 3.2.2)
Integrierte Managementsysteme beinhalten eine Kombination der standardisierten Modelle
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DIN EN ISO 9000ff. für Qualitätsmanagement (QMS),
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DIN EN ISO 14001:2005 / EMAS für Umweltmanagement (UMS) und
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OHSAS 18001 Occupational Health and Safety Assessment Series für Gesundheits- und Arbeitsschutzmanagement (AMS) sowie
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Hygienemanagementsystem,
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Finanzmanagement und
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Risikomanagement.
Die zuvor in getrennten Organisationseinheiten (QMS, UMS, AMS) implementierten Managementsysteme werden dabei konzeptionell und in der praktischen Umsetzung zusammengefasst, um das isolierte Nebeneinander verschiedener Managementsysteme aufzulösen und Synergieeffekte zu erzielen. Der durchgängigen Prozessorientierung in der Organisation kommt dabei entscheidende Bedeutung zu (Integration und ständige Verbesserung als zielorientierter Ansatz), um alle jeweiligen spezifischen Anforderungen auf der Prozessebene abzubilden und im Rahmen einer angestrebten Zertifizierung darzulegen.
Die im Gesundheitswesen verbreiteten Zertifizierungs-/Darlegungsmodelle berücksichtigen bereits teilweise Anforderungen von Umwelt-, Arbeitsschutz-, Finanz- und Risikomanagement.
Im Rahmen eines umfassenden Systemdenkens sollten nebeneinander bestehende Managementsysteme (z.B. Qualitäts- und Risikomanagement) unbedingt vermieden und der systemorientierte Managementansatz favorisiert werden. Gerade in Krankenhäusern als komplexen Leistungserbringern der stationären Versorgung unterstützt das integrierte Managementsystem auf der Basis konsequenter Geschäftsprozessorientierung und die volle Ausschöpfung der genannten Komponenten (z.B. Fragenkatalog Basel II in Bezug auf Risikomanagement) die zukunftsfähige Ausrichtung der Organisation.
Bei zunehmender Akzentuierung der Patientensicherheit im Rahmen der Gesundheitsversorgung und der wirtschaftlichen Bedeutung zunehmend höherer Haftpflichtprämien für die Leistungserbringer, aber auch des Imageverlustes durch öffentlichkeitswirksame Schadensfälle in der Medizin kommt dem Risikomanagement eine höhere Bedeutung zu.
Aus dem ganzheitlichen Ansatz ergibt sich die Einbettung der Elemente des Qualitätsmanagements und des Risikomanagements als Integriertes Managementsystem:
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Risikopolitik und Risikostrategie als Teil der Qualitätspolitik,
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Risikoerkennung und Risikobewertung als Teil der Qualitätsplanung,
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kennzahlengestütztes Risikocontrolling als Teil der Qualitätslenkung,
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Risikobeherrschung als Teil der Qualitätsdarlegung,
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Risikominimierung als Teil der Qualitätsverbesserung.
Damit werden strategische, wirtschaftliche und juristische Gründe für ein durchgängiges Managementsystem gleichermaßen umgesetzt und die Forderungen an eine gerichtsfeste Organisation erfüllt.
Für die Hersteller von Medizinprodukten, die rechtlich zum Aufbau eines Risikomanagements verpflichtet sind, ist zur Erhöhung der Sicherheit bereits die Norm DIN EN ISO 14971:2000 (Anwendung des Risikomanagements auf Medizinprodukte) entwickelt worden. |
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